Saturday, February 18. 2006Deutsche bowlen besser
OK: Das ist jetzt eine etwas ketzerische Überschrift und so sicher nicht haltbar. Wie auch immer: Nicht nur Uni-Bremen-Studenten gehen an die KMUTT, sondern es kommen auch Thailänder hierher. Da die KMUTT in den vergangenen Jahren schon etliche Deutsche aufgenommen hat, bis dato sich aber noch kein Thai hierher getraut hat, ist Anfang des Semesters gleich ein ganzes Rudel hier aufgeschlagen. Die Acht mussten sich hier auch krankenversichern, um studieren zu können und so schleppte ich sie zu meiner Krankenkasse, bei der sie nun auch versichert sind. Pro geworbener Person bekommt man von der Krankenkasse 15 Euro und heute haben wir bei drei Stunden Bowling nun die Hälfte davon verbraten.
Sollte ein Mitarbeiter meiner Krankenkasse mitlesen: Wäre schön, wenn das Geld dann auch mal auf meinem Konto eingehen würde, immerhin sind die Jungs nun schon seit fünf Monaten bei Euch versichert. Und meine, sowie deren Beiträge abbuchen könnt Ihr ja auch! Fernsehvorschau
Meine Freundin hatte heute Post: „Sie sind höflichst eingeladen an einer einmaligen und unterhaltsamen zweistündigen Veranstaltung teilzunehmen“ [sic]
Auch wenn dort geschrieben wurde, dass es sich „in keiner Weise um eine Verkaufsveranstaltung oder Ähnliches handelt“, kam mir das sonderbar vor und ich googelte gerade mal ein wenig. Und siehe da: So einmalig ist die Veranstaltung gar nicht, denn sie fand schon mindestens einmal statt und kommende Woche sind zwei Veranstaltungen angesetzt. Da beide Meinungen nicht gerade positiv sind, werden wir uns das nicht antun. Abgesehen davon haben wir am 25. Februar eh keine Zeit, um abends um 19:30 Uhr im Hotel am Space Park zu sein. Wir trinken lieber ein Bierchen oder 'n Glas Sekt als Leitungswasser. Wer also die vier Karten haben möchte: Bitte sehr! Es werden übrigens sogar Preise mit einem Wert von ca. 150 Euro verlost... Die oben erwähnte zweite Veranstaltung in der kommenden Woche ist übrigens am 23. Februar, wie man hier nachlesen kann. Was mich allerdings nochimmer wundert, ist, dass die Firma ein Postfach in Hamburg, eine Telefonnummer in Frankfurt, die Hauptniederlassung in London, die Rücksendeadresse in Holland hat und alle ergoogelten Veranstaltungen in Bremen sind. Nachtrag: Gucki da! Jens' GeburtstagAbends, gegen 20:00 Uhr, traf traf ich mich dann mit Tao und Michael und gemeinsam sind wir dann zum 4x4 rüber gelaufen, wo Jens schon zusammen mit Toto, Baan und Mol saß. Einige Zeit später kam dann auch Momo noch dazu und wir haben dort lecker gegessen. Danach war dann „Bescherung“. Neben unseren Geschenken bekam er noch ein Kondom-Kuscheltier von Momo und Tao. Von Toto, Mol und Baan bekam er eine Torte. Nachdem die Torte dann auch aufgegessen war, sind Momo, Toto, Baan und Mol wieder gegangen. Wir Restlichen sind zu Michael in die Wohnung, um Jens Sachen da abzustellen und dann mit dem Taxi in die Sukhumvit (mit einem der schlechtesten Taxifahrer Bangkoks). Dort tranken wir dann zunächst in einer Straßenkneipe der Soi Nana ein Bierchen und sind anschließend in den Innenhof an der Soi Nana und haben uns dort im dritten Stock in einer Gogo-Bar die Show angetan, bis der Laden dann um kurz nach 1:00 Uhr schloß. Friday, February 17. 2006Die Wilhelm Hübotter
Als Wangerooger und Enkel eines Seenotretters, der noch im Ruderrettungsboot Menschen in Seenot half, bin ich der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schon seit je her verbunden. Als ich laufen konnte, lief ich mit dem Sammelschiffchen während der Strandmanöver über die Strandpromenade und zog den Touris das Geld aus der Tasche. Strandmanöver waren damals eigentlich auch immer das Highlight: Das Wangerooger Seenotrettungsboot „Wilhelm Hübotter“, die „Eiswette“ aus Wilhelmshaven und meistens auch ein Seaking-Helikopter der Luftwaffe aus Borkum zeigten den Touristen ihr Können. Grandios! Vor allem, weil es anschließend für einige Gewinner der Tombola zum Hafen ging, um die beiden Seenotrettungsboote zu besichtigen und sogar eine ca. halbstündige Fahrt in See mit der „Eiswette“ zu machen. Als „Mitarbeiter“ war ich natürlich regelmäßig dabei. So auch das eine mal, als ich mich dann im unteren der zwei Fahrstände („Brücken“) auf dem Kapitänssitz breit machte. Die Vormänner steuern wegen des bessern Blicks lieber vom offenen Fahrstand oben. So war ich auch nicht im Weg. Aber weil der untere, geschlossene Fahrstand natürlich Priorität hat, habe ich die „Eiswette“ fast selbst in Seenot gebracht. Ich meinte nämlich direkt Kurs auf eine Sandbank nehmen zu müssen...
Aber ich schweife ab. Als ich dann rechnen konnte, verkaufte ich zusammen mit Opa Postkarten, Jahrbücher, Aufkleber, Anstecker, Poster und Bücher im Anschluß an die Filmabende, die während der Saison fast wöchentlich stattfanden. „Die haben mir ein Buch geklaut“, meinte mein Opa eines Abends mal. Da muss ich noch in dem Alter gewesen sein, wo man in Mathe gerade den zweistelligen Zahlenraum entdeckte, denn es war gar nicht geklaut: Ich hatte das zwölf Mark teure Stück ordnungsgemäß an den Mann gebracht, was Opa mir da wohl noch nicht zutraute. Bis ich – auf Grund mangelnder Oberstufe auf der Insel – aufs Festland ging, habe ich Jahrein, Jahraus Donnerstags bei den Filmabenden dann Eintrittskarten verkauft und nach dem Film dann die Werbematerialien. Während der Sommerferien natürlich auch die folgenden Jahre noch. Ja, und so denke ich nun regelmäßig an meine Geschichte mit der DGzRS, wenn ich „unser“ Rettungsboot sehe. Bilder ergänzt
Zu einigen Beiträgen der letzten Tage und der Kategorie Exleben habe ich nun Bilder ergänzt. Ich habe endlich mal wieder den Laptop angeworfen und die Bilder von dort auf den heimischen PC übertragen...
Betroffene Artikel: Ancient City solltet Ihr Euch wirklich mal mit Google Earth ansehen: Die Gebäude auf den Bildern kann man alle gut erkennen! Thailändische KuriositätenEng
Kyu wird es bestätigen können: Vom Brill kommend in Richtung Bürgermeister-Smidt-Brücke ist nur eine Spur für Autos. Was folgern wir daraus? Richtig: Da passen nicht drei Autos nebeneinander durch. :nono:
Probiert haben das heute Nachmittag trotzdem welche. :wut: Irgendwie ... anders
Der aktuelle Pastor von Wangerooge kam erst auf die Insel, nachdem ich ans Festland gezogen bin. Nichtsdestotrotz bekommt man ja immernoch einiges von seiner Heimatgemeinde mit und so war ich vor zwei oder drei Jahren schon überrascht zu lesen, dass der Konfirmationsgottesdienst im „Matrix-Stil“ war und der Pastor da mit Ledermantel und Sonnenbrille reingestiefelt kam.
Dann wiederum las ich, dass die „Schulrockband“ während des Gottesdienstes abhottete – und den Pastor mit E-Gitarre um erlebte ich schon selbst – im Weihnachtsgottesdienst. Im Sommer heiratet nun meine Schwester in der Kirchengemeinde. Sie erzählte mir letztens telefonisch schon mal vor der offiziellen Einladung vom Termin und auch, dass sie eigentlich annahm, dass es noch Streß wird, das Ganze von Süddeutschland aus zu klären. Wird es aber laut Pastor nicht: „Ich schicke Ihnen die Unterlagen per Mail. PDFs können Sie ja sicher lesen“. Kann sie. Nun bin ich mal gespannt, womit uns der Pastor im Sommer im Hochzeitsgottesdienst noch überrascht. Teure Kabel
Es ist zwar schon einige Jahr her, aber nachdem ich Manuels Beitrag über teure Kabel las, erinnerte ich mich an folgende Begebenheit:
Nachdem ich in meiner (mittlerweile ehemaligen, ehemaligen) Wohnung ein wenig umgeräumt hatte, reichte das Kabel von der Telefondose zu meinem Rechner nicht mehr: 10 Meter mussten also her. Um einen Anhaltspunkt zu haben, schaute ich zunächst mal, was das denn so bei Reichelt kostet: 15(!) Meter kosteten dort 1,50 Euro. Mit diesem Wissen ging ich in den nahegelegenen Aber das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen:
Thursday, February 16. 2006Abschlußpräsentation und Abschied
Heute vor genau einem Jahr habe ich um 8:10 Uhr (gähn) erst einmal sowohl meinen Mitbewohner als auch Michael geweckt, denn um 8:30 Uhr mussten wir an der Uni sein, weil die Abschlusspräsentationen in Game Design gehalten wurden. Zwar war unsere Präsentation selbst nicht so gut gelungen, wie wir das eigentlich erwarteten, allerdings waren wir im Vergleich dann doch noch gut dabei.
Nach den ganzen Präsentationen bin ich mit dem Umweg über die Wohnung zum MBK, wo ich meinen Vater traf und wir bei Oishi gegessen haben (ein Laden, der das Essen direkt vor den Augen zubereitet), sind wir noch ein wenig durchs MBK, um eine Thailandflagge für Papas Fahnenmast zu suchen. Da wir im MBK keine fanden, sind wir raus, da ich mich daran erinnerte, das auf dem Weg zum Stadion, was da ja gleich um die Ecke ist, ein Pfadfinderladen ist. Dort sind wir dann auch fündig geworden: Für nur 62 Baht bekam mein Vater da eine 90*120 cm große Flagge. Da es dann schon 15:00 Uhr war und wir nichts besseres mehr zu tun wussten, sind wir zusammen mit Michael Bowlen gegangen. Gegen 17:00 Uhr fiel mir ein, dass der Suan Lum Night Bazar ja vielleicht noch ganz nett wäre. Papa und ich setzten und daraufhin von Michael ab und fuhren mit dem Skytrain nach Silom. Dort trafen wir Michael aber schon wieder. Da es erst 17:20 Uhr war, aber man auf dem Suan Lum nicht vor dem Dunkelwerden hin muss und wir außerdem noch die Nationalhymne am Eingang vom Lumpini Park um 18:00 Uhr hören wollten, hatten wir noch Zeit, die wir dazu nutzten, noch ein Bier in der Silom Road zusammen mit Michael zu trinken. Wir hatten kaum bestellt, als Jens auch schon dazu kam - mit Videokamera, die ihm sein Besuch letzte Woche da gelassen hat. Dort waren wir dann auch um kurz vor 18:00 Uhr. Als dann die Nationalhymne ertönte, standen alle, die sich zum Workout versammelt haben, sowie sämtliche Jogger plötzlich still (siehe erstes Bild). Danach ging das Workout dann richtig los (Bild 2). Nach dem Spektakel sind mein Vater und ich dann endgültig alleine auf den Suan Lum Night Bazar gegangen. Er hat dann noch ein wenig eingekauft - eine CD und eine antike Holzschnitzerei - und wir haben noch ein Bier getrunken. Um 19:30 Uhr sind wir dann mit dem Taxi zurück ins Hotel, wo mein Vater dann alle Sachen eingepackt und sein Handy noch mal ein wenig geladen hat. Dann kam unser Bekannter auch schon und wir sind los zum Flughafen. Gott sei Dank sind wir falsch abgebogen, ansonsten hätte mein Vater nämlich erst auf dem Highway gemerkt, dass er das Handy vergessen hat. Also noch mal zurück, Handy geholt und wieder los zum Flughafen. Dort war dann alles proppenvoll. Da wir aber noch ewig Zeit hatte, sind wir erst einmal was trinken gewesen und danach hat mein Vater dann eingecheckt. Danach haben unser Bekannter und ich ihn dann in den Duty Free Bereich entlassen und sind wieder los. Auf dem Weg telefonierte ich mit Michael und fragte, ob die noch beim Bier sitzen. Da sie das in der Patpong noch taten, ließ der ehemalige Arbeitskollege meines Vaters mich an einer U-Bahn Station raus und ich bin bis nach Silom gefahren und dann in die Kneipe rein, wo die beiden saßen. Nach einem Bier sind wir dann aber auch schon wieder nach Hause, wo ich dann auch gleich ins Bett ging - es war ja noch Schlaf nachzuholen... U-Bahn-Kontrollzentrum und neuer FlughafenAnschließend sind wir raus zum neuen Flughafen gefahren. Das ist die größte Baustelle Thailands. Aber man kann problemlos und unkontrolliert da durch die Gegend kurven. Als wir genug Fotos gemacht haben, sind wir wieder zurück in Richtung Innenstadt, wo mein Vater und ich dann noch eine Runde im Panthip Plaza shoppen waren. Anschließend bin ich dann wieder Richtung Heimat, weil noch ein Berg Arbeit auf mich wartete: Wir mussten noch eien Präsentation und eine Ausarbeitung bis zum nächsten Tag fertig machen. Um 4:00 Uhr waren wir dann soweit... ¹) Heute schaffe ich aber endlich mal beide Berichte. Wirklich. Bilder vom Flughafen gibt es beim weiterlesen... Continue reading "U-Bahn-Kontrollzentrum und neuer Flughafen" A-Blogger und Z-Blogger
Seit dem der Shopblogger vor knapp neun Stunden die Million-Besucher-Grenze überschritten hat, hatte er schon mehr Besucher, als ich seit November.
Wednesday, February 15. 2006Ancient CityMittlerweile war mein Vater auch zugegen und so überlegten wir uns gegen 15:00 Uhr, was wir noch machen wollen. Im Reiseführer stand etwas von „Ancient City“ ca. 25 Kilometer außerhalb der Innenstadt. Wir haben uns also in ein Taxi gesetzt und sind da hin. Ancient City hat die Form von Thailand auf 50 Hektar Fläche und die Sehenswürdigkeiten ‚am richtigen Platz‘ verteilt. Mit einem kostenlosen Leihfahrrad sind wir da quer durch und haben zwischendurch auch noch eine Kleinigkeit gefuttert. Als das Gelände um 18:00 Uhr schloss, sind wir mit dem Taxi wieder zurück nach Bangkok. Eigentlich wäre es besser gewesen, zur Endstation des Skytrains zu fahren (und von dort bis Asoke dann mit eben diesem), denn 42 unserer 50 Warteminuten(!) haben wir in der Rama IV und in der Asoke verbracht. Wir sind dann ausgestiegen und den Rest zum „Cabbages and Condoms“ zu Fuß gelaufen. Unserem Bekannten, den wir dort treffen wollten, erging es aber nicht besser und so sind wir immer noch als erstes dort angekommen. Nach dem Essen bin ich dann wieder nach Hause und mein Vater ist auch wieder ins Hotel. Zu Hause habe ich dann noch ein wenig gearbeitet und bin dann auch recht zeitig ins Bett. ¹) Irgendwie habe ich es gestern abend dann doch nicht mehr gepackt, auch den aktuellen Tag zu posten... Armer Wohnzimmerhostblogger...
Wenn nach dem Öffnen meiner gesamten Blogroll in neuen Tabs genau drei von ihnen ein schwarzes Ausrufezeichen auf gelbem Dreieck zeigen, ist klar: Der Wohnzimmerhostblogger plagen ihn Schweißausbrüche und er versucht, seinen Server wieder zum Laufen zu bringen...
Tuesday, February 14. 2006Keine Blumen...
Heute gab es für meine Freundin keine Blumen. Dafür einen Gutschein für zwei Übernachtungen in einem Berliner 4****-Hotel. Jetzt müssen wir uns nur noch einen Wochenende aussuchen...
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Kommentare
Wed, 28.12.2011 13:54
Ich verstehe nicht, wo das Pro blem her kam. Bei mir installi erte Ubuntu auf einem Dell- La ptop sofort ohne Problem [...]
Tue, 04.01.2011 08:22
Wow zu Lunik wär ich auch gern gegangen! Könnte euch nen Bericht über Rock im Park näc hstes Jahr liefern, auch [...]
Wed, 19.05.2010 23:37
Wirklich echt schöne Videos vo m A380! Ein tolles Flugzeug!
Thu, 21.01.2010 01:14
Zufällig grade hier gelandet. Du hättest auch über System un d sprachverwaltung gehen könne n sollst sowieso machen [...]
Wed, 20.01.2010 19:55
Eben und aus genau dem zuletzt genannten Grund sind Linux un d ich auch immer noch keine Fr eunde