Tuesday, March 14. 2006
Heute vor genau einem Jahr... stimmt nicht mehr. Ich habe diese Kategorie in letzter Zeit mal wieder schleifen lassen. Also nochmal: Am 8. März 2005 wollte ich ins Büro des ehem. Arbeitskollegen meines Vaters, um ihm schon mal einen vollgepackten Koffer mit nach Deutschland zu geben. Ich also mit dem Koffer nach vorne, wo die Taxis vor der Wohnanlage warten und hinein. Aus dem Taxi rief ich den Bekannten dann an und sagte, dass ich gerade im Taxi sitze und in einer knappen halben Stunde da sein werde. Er hielt das für einen Scherz bei dem Bangkoker Verkehr. Als ich dann wirklich nach ca. 25 Minuten bei ihm im Büro war, staunte er nicht schlecht.
Die Lösung: Ich hatte wieder den Taxifahrer, mit dem wir schon am Vortag schnell voran kamen...
• Um 6:45 Uhr raus aus dem Haus ist nichts für mich.
• Ich weiß wieder, warum ich derzeit nicht mit dem Rad zur Firma fahre (bei -7° reicht der Kilometer zum Treffpunkt).
• Montags gibt es keine Studentenermäßigung.
• Einlaß ist wirklich erst um 9:00 Uhr und nicht um 8:35 Uhr.
• Kurze Röcke wirken nicht immer attraktiv - vor allem nicht, wenn sie so kurz sind, dass man weiße Baumwollschlüpper drunter sieht.
• Genauso wie es Leute gibt, die sich bei den Ständen aufdrängen und Werbeartikel haben wollen, gibt es Standpersonal das sich aufdrängt, auch wenn man augenscheinlich kein Interesse hat.
• Es gibt echt Leute, die 3,10 Euro für 'nen Hot Dog ausgeben.
• Der erste Ansprechpartner weiß grundsätzlich mindestens eine Frage nicht zu beantworten und muss einen Kollegen rufen.
• Nach sieben Stunden Gerenne tun einem Füße und Rücken weh.
• Ich möchte nicht wissen, wie hoch die Parkgebühren mit einem Bus sind: Ein Smart kostet sieben(!) Euro.
• Ja, man kann danach noch 1,5 Stunden Badminton spielen gehen (nicht wahr, Bloggerette?).
Sunday, March 12. 2006
Heute hatte ich meine zweite Kohlfahrt in dieser Saison. Schweinekalt – also so, wie es sich gehört.
Hier ein Ersteindruck – morgen evtl. mehr  . Nach fünfzehn(!) Jahren ist dies übrigens das erste Jahr, in dem es wieder lecker Jever Maibock gibt.

(Ausnahmsweise mal in 1280*1024 – passend als Hintergrund...)
Friday, March 10. 2006
Ich bin ja Wahlblondine. Also, ich meine, äh, die Spitzen lasse ich mir zumindest regelmäßig blondieren. In Thailand haben mich alle anwesenden Friseurinnen (vier oder so waren es, glaube ich) mangels gemeinsamer Sprache mal missverstanden und wollten mir dann nur ein paar Strähnchen machen. Dafür besorgte dann eine aus einem anderen Friseurladen um die Ecke dann eine Haube, die sie mir dann aufsetzen wollten, um durch die Löcher dann einzelne Strähnen herauszuziehen. Das klappte bei meinem Bollerkopf schon nicht im Ansatz, aber irgendwann hatte ich dann auch erfolgreich erklärt, was ich denn wirklich wollte: Blonde Spitzen eben – keine Strähnen.
Aber auch hierzulande wundere ich mich immerwieder über die Kreativität der Figaros: Während der eine die Haare mittels Spray aufstellt und dann freimütig mit das Zeug mit den behandschuhten Fingern verteilt, nimmt die Nächste einen feinen Kamm dafür. Andere nutzen Alufolie und bestreichen die mit dem Acè-Ersatz und tupfen das dann aufs Mecki-Haupt.
Heute allerdings kamen weder Alufolie, noch Handschuhe oder gar Haarspray zum Einsatz: Heute war ein grober Locken(?)kamm dran, mit dem der Hellmacher dann einfach mit dem Strich eingkämmt wurde. Und auch dieses Mal bin ich wieder nicht vollblond, sondern mit blonden Spitzen bedacht.
Irgendwie bin ich gespannt, welche Technik das nächste Mal Anwendung finden wird – oder gibt es schon wieder eine neue?
Schlund hat dem KK endlich zugestimmt und nun ist auch die Domain umgezogen. Mein DNS verweist mich zwar immernoch auf die alte Präsenz, aber das kann ja nur noch eine Sache von Stunden sein. Bereits vorgestern rief wattweb bei Schlund an und fragte nach, warum das denn solange dauert. Antwort von Schlund: „Wir werden dem KK zustimmen, haben aber fünf Werktage Zeit, das zu tun – und die werden wir ausschöpfen“. Bis dahin hat mir Schlund eigentlich vom Service her gefallen. Dem KK wurde seitens Schlund übrigens um 17:59 Uhr stattgegeben.
 Vorgestern war es soweit und nun komme ich auch endlich dazu, etwas über X-Screen zu schreiben. Um kurz nach 21:00 Uhr sind Jan und ich dort aufgeschlagen und das Foyer war schon gut gefüllt. Buten un Binnen war auch da und interviewte diverse Filmemacher und den Dozenten, der die Kurzfilminitiative betreut.
Kurz nach halb zehn ging es los und der Saal war auch recht voll. 19 Filme waren es insgesamt, wobei etliche auch in die Kategorie ‚Kunst‘ fallen – mir der tiefere Sinn also verborgen blieb. Alle Filme sind jedoch auf hohem Niveau: Weder Bild noch Ton ließen bei den meisten Filmen zu wünschen übrig.
Sehr gut gefallen haben mir vor allem die Filme „ Egg Story“, „Monti“, „Nix“, aber auch „LGB“, „Tränenstadt“ und „Der Leasingvertreter“.
Die genutzte Technik und der Aufwand waren sehr gemischt: „Der Viehdeorecorder“ [sic!] und „Egg Story“ sind beispielsweise komplett gerendert und inklusive Spiegelungen, etc. Filme wie „LGB“ oder „Monti“ sind nur aus einer Kameraperspektive (wenn auch unter Wasser) aufgenommen, bzw. zeigen „nur“ einen Papagei aus verschiedenen Einstellungen. Wie man sieht, boten die Filme also eine unheimliche Vielfalt.
Auch wenn ich nun nicht jeden Film gut fand bzw. etwas damit anzufangen wusste, war es ein gelungener Abend.
Der Buten un Binnen Beitrag ist hier zu finden. Bis zum Freitag, den 17. März 2006 gibt es ihn auch hier in wesentlich besserer Qualität (ab Minute 18).
Sollten noch mehr Filme online sein: Immer her mit den URLs!
Nachtrag: Bild vergessen einzubinden.
Nach dem Sport gestern Abend waren wir noch beim Thailänder in Brinkum. Irgendwie kam die Frage auf, was denn wohl „Glas“ auf Thai heißt und ich konnte mich nicht mehr erinnern. Kurzerhand fragten wir die Bedienung. Sie wusste es allerdings auch nicht: Sie ist Vietnamesin.
Später ist es mir dann wieder eingefallen: „Gäo“ wird es ausgesprochen. Eigentlich noch gut bekannt aus dem Dance Fever, wo grundsätzlich ein Lied lief namens „Dschon Gäo“, was soviel heißt wie „Leer das Glas“, also „Prost!“
5000 Besucher haben sich mittlerweile hierher verirrt. Darauf noch 'nen Kaffee!
Wednesday, March 8. 2006
Kollege 1: „Oh. Ist ja erst 14:00 Uhr. Dann haben wir ja noch eine Stunde bis zur BS.“
Kollege 2: „BS? Was ist eine BS?“
Kollege 1: „Böse Sitzung“
Was die wohl vorhaben...
Welt|frauen|tag, der; -[e]s, -e: Der ~ wird am 8. März jeden Jahres begangen. Ziel ist es, für Gleichberechtigung zu kämpfen, etc. pp. Blabla.
An der Firma standen zwei dieser pussierlichen Exemplare am Eingang draußen(!) in der Kälte und verteilten Flyer und Bonschen – zuckerfrei natürlich.
Ich stelle mir schon Frauengespräche vor:
„Und? Wie hast Du den Weltfrauentag gefeiert?“
„Bleib mir damit weg: Ich habe zwei Stunden in der Kälte gestanden, mir die Füße abgefroren und Bonbons verteilt.“
Tuesday, March 7. 2006
 Heute vor genau einem Jahr bin ich mal wieder richtig früh aufgestanden: Um 7:30 Uhr war ich schon hoch und habe erst einmal Mails gecheckt. Da war dann auch eine: Mitten in der Nacht hatte einer aus unserer Gruppe das „endgültige“ Dokument (einige Erweiterungen fehlten noch), noch einmal rumgemailt und auch für den Prof ausgedruckt. Dummerweise waren da aber immer noch Fehler drin: Die Thais haben es nach meiner letzten Durchsicht noch geschafft, irgendeine zusätzliche Kopfzeile einzufügen, die die Formatierung des Textes „etwas“ durcheinander brachte. Außerdem haben sie es (wie auch immer) geschafft, das in „etwas größer als DIN A5“ auf die Seiten zu bringen. Als ich es dann noch mal gedruckt habe, klappte das aber problemlos...
Wir waren auch die erste Gruppe, die präsentieren sollte: Um 9:00 Uhr. Allerdings verschob sich schon das um eine Stunde, da der Professor(!) es nicht pünktlich schaffte und erst um ca. 10:00 Uhr da war.
Unsere Präsentation lief dann auch ganz gut: Zumindest, was den Teil von uns Deutschen anging. Die anderen präsentierten, indem sie ablasen und zwar hinter dem Pult vor dem Rechner sitzend. Von „freier Rede“ und Bewegung an der Tafel haben sie anscheinend noch nichts gehört. Von deren Englischkenntnissen möchte ich gar nicht erst anfangen zu reden.
Insgesamt hat unsere Präsentation ziemlich genau 4(!!!) Stunden gedauert, wobei mein Mitbewohner und ich (als ein viertel der Gruppe) nur ca. 45 Minuten brauchten, also unseren Zeitrahmen nicht überbeanspruchten. Eigentlich sollte die Präsentation nur 3 Stunden dauern – die nachfolgende Gruppe musste also zwei Stunden warten.
Danach sind wir dann noch was essen gewesen und haben noch einen Kaffee getrunken und dann waren wir wieder nach Hause.
Abends habe ich mich dann mit Michael getroffen. Er hatte eine Bekannte vom Flughafen abgeholt, die aus Nepal kam, wo sie mehrere Monate gearbeitet hat. Mit ihr sind wir dann zunächst ins 4x4 und danach wieder mal in die Ratchada. Dabei hatten wir den besten Taxifahrer (Gruß an Thorsten  ) seit dem wir in Bangkok waren: Nur(!) eine Warteminute auf dem gesamten Weg (ca. 12 Kilometer). 140 auf dem Highway und beim U-Turn ist er an allen wartenden vorbei und durch die Gegenspur gefahren.
Zunächst haben wir zwei Bierchen im „Whats?“ getrunken, danach sind wir dann ins Dance Fever, wo Michael und ich uns dann eine Flasche Whiskey angetan haben, während Michaels Nepalbesuch sich an Bacardi Breezer hielt. Natürlich haben wir die Flasche nicht komplett gekillt, sondern den Rest dann mit nach Hause gebracht. Heute war die Bühnenshow übrigens mal komplett neu!
Anmerkung: Die Thais waren supernett und man konnte auch konstruktiv mit denen zusammenarbeiten, aber bei Dokumenten und Vorträgen besteht noch Nachholbedarf. Man muss allerdings dabei wissen, dass die durchschnittlich auch locker fünf Jahre(!) jünger waren als wir.
 Schön zu sehen, dass sich Mitarbeiter einer Sportartikelfirma an das Corporate Design halten.
Weniger schön, sehen zu müssen, dass es an allem anderen hapert – Rechtschreibung und auch Sinn: „Nimm das 2 [...] mit“. :doublepuke:
Es ging um einen Bekannten, den ich vorher anrief, ob wir uns heute Abend treffen wollen.
Ich: ...er liegt krank im Bett.
Chatpartner: Vogelgrippe?
Ich: lol Mist! Hätte ich ihn nach fragen sollen
Chatpartner: naja, wer weiss?!
Chatpartner: vielleicht hat er zuviel Chicken McNuggets gefuttert
Chatpartner: oder eine Katze gestreichelt...
Chatpartner: 
Ich: "Und ich habe Dir noch gesagt: Bleib weg von den Muschis!"
Chatpartner: LOL
Chatpartner: Das Problem habe ich nicht... 
Ein Anruf bei Hosteurope heute morgen ergab, dass der Domainumzug derzeit anscheinend bei der DeNIC hängt, denn von denen ist alles klar und mein ehemaliger „Hoster“, wattweb, versicherte mir, dass Schlund den Umzug freigegeben hat – gestern morgen schon.
So langsam nervt es mich...
Am Samstag findet die Kohltour mit den MaTAs, die – wie ich – in Bremen eine solche Ausbildung genossen haben, statt.
Dazu habe ich mich auch ordentlich angemeldet:
> Die Kohltour wird (voraussichtlich) am 11.03.2006 stattfinden.
Da werde ich (voraussichtlich) mitkommen.
> Wer hat an diesem Tag, Zeit und Lust ab ca. 15:00 Uhr eine Kohltour
> mitzumachen?
Ich.
> Ich bitte um Meldungen, damit ich voraussehen kann, wieviele Personen
> teilnehmen werden.
*hier* *hier* Da ich bis heute noch nichts wieder gehört habe, schrieb ich dem amtierenden König eine Mail, woraufhin er meinte, dass ich ja abgesagt hätte.
War meine Mail so schwer verständlich?
Jetzt ist auf jeden Fall alles geklärt und ich bin dabei
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Kommentare
Wed, 28.12.2011 13:54
Ich verstehe nicht, wo das Pro blem her kam. Bei mir installi erte Ubuntu auf einem Dell- La ptop sofort ohne Problem [...]
Tue, 04.01.2011 08:22
Wow zu Lunik wär ich auch gern gegangen! Könnte euch nen Bericht über Rock im Park näc hstes Jahr liefern, auch [...]
Wed, 19.05.2010 23:37
Wirklich echt schöne Videos vo m A380! Ein tolles Flugzeug!
Thu, 21.01.2010 01:14
Zufällig grade hier gelandet. Du hättest auch über System un d sprachverwaltung gehen könne n sollst sowieso machen [...]
Wed, 20.01.2010 19:55
Eben und aus genau dem zuletzt genannten Grund sind Linux un d ich auch immer noch keine Fr eunde