Wie ich sie hasse. Es gibt nichts schlimmeres.
Phase 1: Anbringen des Trafos
Ist der Lichtschalter eingeschaltet oder nicht? Phasenprüfer her und
Test. OK: Lichtschalter aus. Selbes Ergebnis. Egal. Für die Bohrmaschine brauch ich den Strom.
(
Rauf auffe Leiter) Löcher anzeichnen, (
runter) Anzeichnematerial loswerden, achter Steinbohrer ins Futter und (
rauf) los: Drei Zentimeter Putz
rieseln sauber herab werden durch die Lüftung der Bohrmaschine zielsicher in mein Gesicht befördert. Merke: Putz schmeckt weder, noch kann man dadurch besser sehen. Danach dann
klonk, 2 Zentimeter Luft bis zum nächsten Widerstand. Der stellt sich dann als Holzbalken heraus. Egal - jetzt wechsel ich den Bohrer nicht.
Hurra! Die beiden Löcher sind an Ort und Stelle: (
runter - Bohrmaschine weg, Dübel her -
rauf) Achter-Dübel rein. Einer passt, der andere nicht. (
Runterrauf) Nachbohren (
Runterrauf) Dübel passt. Schiene anschrauben. Akkuschrauber schafft's nicht. Mist. (
Runterrauf) Mit ddem normalen
Schraubenzieher Schraubendreher weiter. (
Runterrauf) Trafo anklemmen. Mist: Eine Befestigungsschraube, die ich vorsorglich auf dem Türblatt platziert hatte, ist runtergefallen:
Runterrauf Trafo an Schiene befestigt. Juhu!
Phase 2: Anbringen des ersten Steges zur Halterung des Schienensystems
Steg da? Check. Schraube? Check. Dübel? Check. Bohrmaschine mit Holzbohrer (dazugelernt...)? Check. Schraubendreher? Check.
OK: Rauf auf die Leiter, Loch bohren, Bohrmaschine auf den Absatz der Leiter legen, Dübel rein, anschrauben der Halterung, Schraubendreher auf den Absatz legen, Steg an Halterung festdrehen, Mist: Schraubendreher vom Absatz gefallen. Setg fertig befestigt, runter von der Leiter. Toll: Kleine Macke im Laminat. Egal.
Phase 3: Anbringen des ersten Steges zur Halterung des Schienensystems
Steg da? Check. Schraube? Check. Dübel? Check. Bohrmaschine? Check. Schraubendreher? Check.
OK: Rauf auf die Leiter, Loch bohren, wundern: Häh? Hinter dem Putz nur noch gähnende Leere. Kein Holz, kein Balken, nix. Egal: Die Dübel sollen auch so funktionieren. Dübel rein, geschraubt, weiter geschraubt. Nix mit „so funktionieren“! Er zieht sich im Hohlraum
nicht zusammen. Dran gezogen, kurzes Rieseln. Aufgabe. Es müssen also wieder die teuren Klappdübel sein. Argh!
Phase 4: Anbringen der Notbeleuchtung
Mist: Eine Klemme fehlt für die Stromzufuhr zur Schiene. OK: Kabel quetschen und bei einer Lampe mit rein. Leichter gesagt als getan. Zehn Minuten Frickelei! Endlich: Drei Spots sind an 50 Zentimetern Schiene, zusammen mit Steg und Verbindungskabel zum Trafo. Rauf auf die Leiter, angebracht und: Eine Birne ist durch. Welche? Natürlich die mit dem angeklemmten Kabel. Birne vorsichtig rausoperiert, neue rein. Geht. Nun leuchtet eine andere nicht. Argh! Lampe aus, dran gewackelt, geht wieder. Puh!
Phase 5: Schluck trinken
Dabei drüber nachdenken, wo die Klemme denn noch sein könnte, wenn sie im Karton nicht war. Klar! Im Rucksack! Treffer! Gefunden. Und geärgert. Mal wieder.
Zwischenstand:

Drei Leuchten an 50 Zentimetern Schienensystem. Eigentlich habe ich fünf Meter an Schienen!

Eigentlich sollten die Schienen bis zu der Wand dahinten gehen!

Ein Bohrloch in Putz mit viel Luft dahinter...
Kommentare
Tue, 16.12.2008 22:27
Meine Hochachtung an dich! Und du kannst noch selenruhig auf die Weihnachtsfeier gehen, du Nerven wie ein Pferd ha [...]
Sun, 07.12.2008 23:22
Ja ja, wenn man nicht alles se lber macht / kontrolliert
Sun, 07.12.2008 19:28
Super und willkommen im Club ; -)
Fri, 05.12.2008 11:05
Hatte mich schon gewundert, da ss es hier so ruhig geworden i st. Dann mal viel Erfolg un d hoffentlich keine weit [...]
Thu, 04.12.2008 22:29
Sehr aufregend das alles.. bin sehr gespannt was noch alles so auf Euch zu kommt, bevor da s Haus fertig ist. Mit S [...]