Ich kann nicht nur Konzertkarten, sondern auch Karten für die
Weser-Inline-Tour gewinnen und so hieß es für
Schnuff und mich am gestrigen Sonntag früh aufstehen: Um 7:32 Uhr fuhr der Bus zum Zug nach Bremerhaven, dem Start der Tour, los.
Pünktlich um 8:45 Uhr fiel der Startschuss zur ersten Etappe, die eine große Runde durch den Fischereihafen bildete. Anschließend ging es mit der Fähre rüber nach Blexen. Dort angekommen fing es dann auch ordentlich an zu regnen. Beim Frühstück in Nordenham war es auch nicht besser:
Weiter ging es dann gegen recht starken Wind und penetranten Regen an Richtung Brake:
Das konnte unserer Launa aber nichts anhaben:
Und hier noch ein
kleines Video von unterwegs im Regen.
Mittags war dann wie gewohnt Stopp in Brake zum großen Mittagessen und zum Sammeln neuer Kräfte. Die Nudeln waren zwar nur noch ein Brei, aber ansonsten war die Verpflegung bei allen Etappenstopps sehr gut!
In Brake hörte es dann auch mehr oder minder auf zu regnen: Alles was danach noch vom Himmel kam, war so wenig, dass es schnell wieder trocknete. Von daher passte es perfekt, dass wir dort unsere nassen Klamotten gegen mitgenommene, trockene Klamotten austauschten. Um den Transport der Klamotten brauchte man sich im Übrigen auch nicht zu kümmern: Die DPD war den ganzen Tag dabei und an jedem Stopp konnte man Rucksäcke und Taschen abgeben oder auch wieder abholen. Und so hatten wir bei Trockenheit und ohne Gepäck auf dem Rücken auch weiterhin gute Laune:
Ab Brake sind dann auch die Leute vom Parallelstart in Oldenburg zu uns gestoßen und mit ihnen das Bremen Vier Musikmobil, welches immer vor dem Feld herfuhr und für die notwendige Motivation sorgte.
Die letzten zwei Etappen kurz vor Bremen (also Etappe sechs und sieben von insgesamt Acht) könnten dann eigentlich den Namen „Weser-Inline-Tortour“ bekommen: Die Fußgelenke und vor allem die Knöchel innen schmerzten immer stärker. Nach jeder Pause immer schlimmer.
Der letzte Etappenstopp war dann im
GVZ Bremen, beim Logistikcenter von DPD. Auf Grund des dreißijährigen Juiläums hat die DPD dort Sekt ausgeschenkt und Bungee-Trampoline, sowie ein paar andere „Erwachsenene-Spiele“ dieser Kategorie (Human Table Soccer, etc.) aufgebaut. Außerdem konnte man gegen Bares Bratwürste, etc. bekommen. Sehr positiv war auch, dass wirklich ausreichend Sitzgelegenheiten, größtenteils mit Tisch, vorhanden waren.
Was wäre aber ein Jubiläum ohne Feuerwerk? Das dachte sich anscheinend auch die DPD und feuerte eine gute Viertelstunde lang eine Rakete nach der anderen in den Abendhimmel:
Danach ging es dann auf die letzte Etappe in die Stadt hinein: Ausgerüstet mit Trillerpfeifen und Leuchtstäben wurde auf diesem Streckenabschnitt noch einmal richtig Fahrt aufgenommen.
Ein Wermutstropfen blieb jedoch am Ende: Im Ziel auf der Bürgerweide angekommen war Schluß. Dort war einfach nichts mehr: Man konnte seine Klamotten noch abholen und dann nach Hause trotten. Ein Feierabendbier konnte man dort nirgendwo bekommen.
Letztlich haben die Rollen nun ca. 93 Kilometer mehr auf dem Buckel. Die armen
Und nun möchte ich nur noch wissen, wie oft die Bloggerette beim Lesen dieses Eintrags
mit dem Kopf geschüttelt hat...
Nachtrag: Ich habe mal mit Google Earth gemessen und komme sogar auf ziemlich genau 100km (Fähre natürlich abgezogen):
Kommentare
Tue, 16.12.2008 22:27
Meine Hochachtung an dich! Und du kannst noch selenruhig auf die Weihnachtsfeier gehen, du Nerven wie ein Pferd ha [...]
Sun, 07.12.2008 23:22
Ja ja, wenn man nicht alles se lber macht / kontrolliert
Sun, 07.12.2008 19:28
Super und willkommen im Club ; -)
Fri, 05.12.2008 11:05
Hatte mich schon gewundert, da ss es hier so ruhig geworden i st. Dann mal viel Erfolg un d hoffentlich keine weit [...]
Thu, 04.12.2008 22:29
Sehr aufregend das alles.. bin sehr gespannt was noch alles so auf Euch zu kommt, bevor da s Haus fertig ist. Mit S [...]