Thursday, May 24. 2007
Ich geh dann jetzt gleich mal nach Hause.
Meinen Büromitbewohner habe ich heute gar nicht gesehen — nicht mal zum Mittagessen. Vielleicht sollte er mal zur Personalabteilung gehen und um Abänderung seiner Berufsbezeichnung bitten. Meeting Engineer wäre sicherlich ein adäquater Begriff.
Wednesday, May 23. 2007
Kollege gerade am Telefon:
“Die nächsten zwei Tage bin ich dabei, $Chef zu befriedigen.”
Wenn $Chef also in den nächsten Tagen reinkommt, werde ich die Beine in die Hand nehmen...
Tuesday, May 22. 2007
Nachdem ich gerade zusammen mit meiner Freundin im Café del Sol war, um dort eine Freundin von ihr uns zu treffen, habe ich sie endlich auch mal in ICQ hinzugefügt. Dieses Erstgespräch kam dabei raus: [21:46] Sie: hi malte! wie gehts dir
Hmm, das weiss sie doch. Egal, springen wir mal auf
[21:47] Ich: Naja, also ich habe schon weniger Schnupfen gehabt...
[21:47] Sie: heuschnupfen oder erkältung??
OK, ich glaube, sie verwechselt mich. Geben wir ihr eine Chance
[21:48] Ich: Erkältung?
[21:48] Sie: ne freundin von mir ist auch total erkältet, war zu freizügig bei den temperaturen
[21:49] Ich: Sowas aber auch.
[21:50] Ich: Aber wie heißt es so schön: Viel trinken...
[21:51] Ich: Habe ich heute aber auch: Hab mich mit meiner Freundin und 'ner Freundin von ihr vorhin im Cafe del Sol getroffen und erstmal glatt 1,3 Liter Eistee weggesoffen 
Nun sollte sie es doch eigentlich wissen, welcher Malte hier ist
[21:51] Sie: ich komme auch gerade aus dem cafe del sol, aber hier in huckelriede 
[21:51] Ich: Echt? Und wir haben uns nicht gesehen?
Ist es nun klar?
[21:52] Sie: wie, ihr wart auch in huckelriede??
[21:53] Ich: Jo, haben oben im Nichtraucherbereich gesessen.
[21:53] Sie: lol wir auch, mittig, direkt am fenster oben
Das war nun der echte Holzhammer, oder?
[21:53] Sie: wo habt ihr den gesessen
[21:54] Sie: waren von 18:00 bis 21:00 uhr da
[21:54] Ich: Ja, genau! Am Fenster hinter dem Runden Tisch mit der Männerrunde
Auch der größte Spaß hat mal ein Ende 
[21:54] Sie: ach shit.. malte du pan!
[21:54] Ich: looool
[21:54] Sie: dachte ich chatte mit nem anderen malte!
[21:55] Sie: 
[21:55] Sie: naja, gab nen bauchmuskeltraining für dich..
[21:55] Ich: Und einen Blogeintrag
[21:56] Sie: och nööööö 
Sunday, May 20. 2007
Schnuff musste am Freitag arbeiten, aber ich nutzte die Zeit und das Wetter, um einen wunderschönen Ausflug zu machen. Zunächst suchte ich mit Hilfe der Seite gps-tour.info eine mögliche Route. Schnell war klar, dass es die Strecke von Oldenburg nach Bremen wird. Diese Strecke lud ich in Google Earth und schaltete zusätzlich die Geocaches der Webseite geocaching.com auf. So suchte ich mir acht Caches entlang des Weges aus und druckte sie aus. Ebenso die Fahrzeiten und Zwischenhalte der Regionalbahnen und Regionalexpresse, um im Falle eines kaputten Rades wieder nach Hause kommen zu können.
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Wednesday, May 16. 2007
Von der Uni aus habe ich bei Stadler angerufen, um einen Termin für die erste Wartung (ist eh schon fällig) und die Reparatur des kaputten Reifens zu machen. Dort sagte man mir, dass ich das Rad zwar heute vorbeibringen könne, es aber erst Freitag fertig sein wird. Kein Problem, immerhin habe ich bei der BOC damals den Termin wesentlich langfristiger machen müssen und dann war das Rad zum Abholzeitpunkt noch nichtmal angefasst gewesen.
Als ich schließlich da war, fragte mich der Mitarbeiter, ob ich eine dreiviertel Stunde Zeit habe, dann könne ich das Rad gleich wieder mitnehmen. Kein Problem! Das klingt doch gut!
Nach einer guten halben Stunde war mein Rad fertig: Neuer Schlauch, alles nachgestellt, eine ausgetauschte, rostige Schraube und eine neue Batterie für den Fahrradcomputer (da der öfter Zicken macht). Alles in Allem für 14,99 Euro: 10 Euro Service und 4,99 Euro für den Schlauch.
Der Laden empfiehlt sich!
Ein Kollege brachte mir heute leihweise ein PMR-Funkgerät mit, damit ich am Wochenende mal mit der Gurke rumspielen kann. Ich habe extra Batterien mitgebracht, da ich nachmittags noch zur Uni und dann nach Hause wollte und so überall mal hätte hören können — wenn ich nicht die falsche Akkugröße mitgebracht hätte. Seine Akkus waren leider nur noch halb voll.
Am Vormittag machte ich noch schnell ein Dokument fertig, um es einem (anderen) Kollegen zur Kontrolle zu geben und mit ihm den Feinschliff machen zu können — immerhin war heute Abgabetag dafür. Hätte auch geklappt — wenn er nicht krank wäre.
Am frühen Nachmittag hatte ich somit ein recht großes Zeitfenster, um eine Regenpause abwarten zu können, damit ich trockenen Pedals zur Uni komme. Natürlich kam die Regenpause nicht.
Als ich den guten halben Weg Richtung Uni hinter mir hatte, fuhr ich vorne auf der Felge. Na super: 2,5 Kilometer durch den Regen schieben...
In der Uni angekommen grüße ich meinen Prof über Entfernung und setze mich in den Diplomandenraum. Kurz vor dem Termin kommt er rein und sagt mir, dass er heute keine Zeit hat. OK: Er konnte nicht wissen, dass ich heute da bin, weil ich die letzten drei Wochen auch nicht da war — der Weg zur Uni war dadurch aber völlig umsonst.
Für dem Rückweg wollte ich dann zusammen mit meinem Rad die Straßenbahn nehmen. Dreimal dürft ihr raten: Genau! Auf Grund eines Unfalls war die Strecke blockiert und es dauerte 25 Minuten bis die erste Bahn an der Uni ankam...
Monday, May 14. 2007
Freitagmorgen ging es ja gut los: Die Abendplanung ergab sich spontan. Im Laufe des Tages auch noch hier und da was organisiert und dann hatte ich auch Eintrittskarten für's letzte Werder-Heimspiel für mich und meine Eltern, die das Wochenende in Oldenburg waren. Als ich meinen Vater gegen Abend anrief war er natürlich völlig überrascht, da es tagelang vorher nicht geklappt hat 
Kalkofe fanden wir eher enttäuschend. Wenn wir die 24 Euro(!) Eintritt hätten bezahlen müssen, hätte uns das sicherlich maßlos geärgert. Schnuff wollte eigentlich schon in der Pause gehen, aber letztlich sind wir doch bis zum Schluss geblieben. Bremen Vier veranstaltet gerade den Spaß-Pass, bei dem 10 Hörer jeweils 10 Comedians auf einer Skala von 1-10 bewertet. Kalkofe ist nach 7 von 10 Comedians auf dem letzten Platz — zurecht, wie wir finden.
Tjaaa. Samstag kamen meine Eltern ja und wir sind ins Stadion gelaufen. Auf halbem Weg merkten wir, dass wir viel zu dick angezogen waren, aber nochmal zurücklaufen (insgesamt sind es 3km zu Fuß und mit der Weserfähre) wollten wir aber auch nicht mehr. Zumal es auch ziemlich dunkel war und jeden Moment anfangen konnte zu regnen. Dass hat es auch prompt, als wir vor dem Stadion ankamen. Kartenkontrolle, etc. war natürlich nicht überdacht. Wir hatten natürlich Stehplatzkarten für die Ostkurve, die aber schon so voll war, dass wir von der Überdachung nicht immer was hatten: Wir standen so weit unten, dass wir bei Windböen nass wurden. Zum Spiel selbst braucht man wohl auch nichts sagen, ausser: Adé Meisterschaftsträume.
Erfreulich war es danach jedoch wieder: Mit Schnuff trafen wir uns im Viertel und tranken erst 'nen Kaffee auf Kosten der Elternfraktion, um anschließend im Avalon sehr lecker und verhältnismäßig günstig (auf meine Kosten) zu essen. Anschließend sind meine Eltern dann auch wieder nach Oldenburg gefahren.
Am Sonntag haben wir erst einmal ausgeschlafen und lecker gefrühstückt. Da es sich aber schon gegen Mittag zuzog, haben wir einen faulen Nachmittag zuhause verbracht. Mit einem leckeren Schweinefilet am Abend und der anschließenden TV Berieselung ging unser Wochenende dann auch zuende.
Zum Schluß ein Fa-zit? Leckeres Essen, gute Gesellschaft, einige schöne Stunden, aber auch der Reinfall mit Kalkofe, Werder und dem Wetter am Sonntag - durchwachse also das Ganze...
Dennoch: Hier noch zwei Eindrücke aus dem Stadion:
Friday, May 11. 2007
...gewinnt die Karten! Wir sind dann heute Abend mal weg: Bei Oliver Kalkofe im Pier 2.
Thursday, May 10. 2007
...sind die Rückenschmerzen, die man nach der Behandlung vom Liegen auf dem Stuhl hat.
Essen mit Betäubung ist übrigens auch “merkwürdig”...
Wednesday, May 9. 2007
Wenn man sich wundert, dass man den Fettfleck bei der Vorbehandlung der Wäsche im Pullover nicht wiederfindet, könnte es daran liegen, dass der sich im anderen Pullover befindet. Immernoch.
Bei den Stadtwerken habe ich nach der (Knapp-) Jahresabrechnung ein Guthaben von 4,93 Euro. Somit habe ich insgesamt ca. 0,5% zu viel bezahlt. Ich denke, dass man die Abweichung durchaus als Punktlandung bezeichnen kann!
Gestern war es nun endlich soweit: Ich habe meine Kündigung bei der Nordcom abgegeben. Das Verhalten der Mitarbeiter passte zum Gesamtbild:
Zunächst wollte ich es direkt in der Franz-Böhmert-Straße (also am Weserstadion) abgeben, da das eigentlich kaum ein Umweg auf dem Weg von der Firma nach Hause ist. Dort bin ich aber erstmal gegen eine verschlossene Aussentür zu einem Großraumbüro gelaufen. Der Mitarbeiter in der Nähe der Tür schaut nur einmal auf, aber macht keinerlei Anstalten mir die Tür zu öffnen oder einen anderen Weg zu weisen. Die Haupteingangstür ist mit Kartenzugang verschlossen und es gibt keine beschriftete Klingel. Da ich aber eine Eingangsbestätigung haben wollte, verschmähe ich den Briefkasten und mache mich auf den Weg in die Innenstadt.
Dort sitzen in der Filiale Knochenhauerstraße drei fürchterlich gelangweilte Mitarbeiter, die nichts tun ausser sich Bilder im Internet anzuschauen. Immerhin grüßt mich der männliche Mitarbeiter und fragt nach meinem Anliegen. Ich reiche ihm die Kündigung mit der Bitte um eine Eingangsbestätigung. Auf dem Weg zum Drucker/Fax/Kopierer liest er sich die Kündigung durch, aber ausser einem lapidaren “Oh. Das klingt ja nicht so gut.” kam gar nichts. Weder vorher noch nachher.
Als das Fax durch war gab er mir den Sendebericht mit und wenn ich mich nicht verabschiedet hätte, wäre er vermutlich stumm wieder zu seinem Rechner gelatscht.
Hier meine Kündigung:
nordCom
EWE TEL GmbH
Franz-Böhmert-Straße 1
28205 Bremen
Bremen, 08.05.2007
Kündigung
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige mich meinen „DSL-Uni 2000 mit ISDN-Mehrgeräteanschluss mit DSL“¹ -Vertrag ohne Vertragsnummer² fristgerecht zum 16.08.2007.
Die Gründe sollten Ihnen mehr als bekannt sein:
- Dreizehn Wochen, um einen Umzug durchzuführen ist definitiv zu lange,
- Sie als mein Vertragspartner sind nicht in der Lage ihre Subunternehmer (hier also die Uni) so im Griff zu haben, dass ein Kunde eine vernünftige Leistung erhält,
- Einen mehr als zwei Monate vor dem gewünschten Schaltungstermin beauftragten Umzugstermin waren sie auch erst drei Wochen später in der Lage durchzuführen,
- Dass ein Umzug eine neue Vertragslaufzeit beinhaltet, wurde mir von Frau $Mitarbeiterin nicht gesagt – auch nicht, als ich fragte, warum der Umzug mittlerweile kostenlos ist, dies steht irgendwo im Kleingedruckten des Auftrages,
- Die Hereinnahme einer Telefonnummer in meinen Vertrag, sowie die Herausnahme war bei beiden Umzügen jedes mal ein Problem,
- Uni-DSL ist teurer als ein entsprechendes Produkt für „Normalsterbliche“, ein Vertragswechsel bedeutet jedoch wieder eine Verlängerung der Mindestvertragslaufzeit. Das sehe ich – ohne Gegenleistung – nicht ein: Jeder Mobilfunkanbieter bietet subventionierte „Hardware“ bei Vertragsverlängerung,
- Den Austausch eines defekten, subventionierten Gerätes, welches ein von mir geworbener Neukunde mir weiterverkauft hat, konnte nur der Neukunde durchführen und nicht ich, obwohl ich alle Unterlagen zur Hand hatte.
Auch in Gesprächen waren Sie kein Stück bereit, in irgendeiner Weise auf mich zuzukommen.
Ich erwarte die Freigabe meiner Telefonnummern ($Telefonnummer1, $Telefonnummer2, $Telefonnummer3) für die Rufnummernmitnahme zu meinem neuen Anbieter, sowie eine schriftliche Kündigungsbestätigung.
Mit freundlichen Grüßen
Malte Diers
__________________________
¹ Ja, so steht das in meiner Auftragsbestätigung für den letzten Umzug vom 01.08.2006: DSL mit DSL
² Zumindest steht keine im genannten Schreiben
Über einige der Punkte habe ich schon gebloggt: Hier, hier, hier, hier und hier
Sprachlos.
Nein. Nicht ganz: Danke - und: Ich liebe Dich auch!
Tuesday, May 8. 2007
Ein Kollege gestern beim Sport: Kollege: “Hast Du neue Haare?”
Ich: “Nein, sind die gleichen — nur anders gefärbt.”
Monday, May 7. 2007
Um eine 20-Kilometer-Runde entlang der Ochtum Lesum und Weser zu inlinern (von der Burger Brücke bis zur Moorlosen Kirche), sind wir insgesamt 34 Kilometer mit dem Rad dort hin- und zurückgefahren.
Nein, wir begeben uns nicht freiwillig in Therapie!
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Kommentare
Tue, 16.12.2008 22:27
Meine Hochachtung an dich! Und du kannst noch selenruhig auf die Weihnachtsfeier gehen, du Nerven wie ein Pferd ha [...]
Sun, 07.12.2008 23:22
Ja ja, wenn man nicht alles se lber macht / kontrolliert
Sun, 07.12.2008 19:28
Super und willkommen im Club ; -)
Fri, 05.12.2008 11:05
Hatte mich schon gewundert, da ss es hier so ruhig geworden i st. Dann mal viel Erfolg un d hoffentlich keine weit [...]
Thu, 04.12.2008 22:29
Sehr aufregend das alles.. bin sehr gespannt was noch alles so auf Euch zu kommt, bevor da s Haus fertig ist. Mit S [...]