
Am 12. Juli las ich bei
Citybeat davon, dass
Ryanair Flüge für einen Cent anbietet (inkl. Steuern und Gebühren). Also habe ich mal flugs mal geschaut, wie man denn fliegen könnte: Entweder man hätte mindestens zwei Übernachtungen und drei Urlaubstage gebraucht oder man fliegt Samstag in aller Frühe hin und abends wieder zurück. Allerdings: Der Rückflug war zwar auch für einen Cent, aber da kamen zusätzlich noch 9,99 Euro Steuern und Gebühren drauf. Das sollte aber unsere Wahl sein.
Also fragte ich noch fix ein paar Freunde per Mail und einige Stunden später buchte ich schließlich sechs Rückflugtickets nach London für 78,06 Euro (ich habe erst nach dem Klick gesehen, dass Bankeinzug insgesamt 18 Euro kostete).
Samstag morgen ging es also los: Manuela und Andre wohnen (jeweils

) in der Nachbarschaft und standen um 5:30 Uhr vor der Tür. Ebenso wie das Taxi, mit dem wir zum Flughafen fuhren. Dort trafen wir dann auf Nadine und Frank. Nach etlichem Schlangestehen waren wir dann eine gute Stunde später im Flieger und pünktlich um 6:55 Uhr hob der Vogel ab (trotz Frau am Steuer

).
In Stansted angekommen ging es sofort zum Schalter der Bahn. Nach einigem Hin und Her (und einer zweiten Runde, weil er uns erst nur vier Tickets verkauft hatte) konnten wir schließlich die Fahrt ins pulsierende Leben starten.

Um genau 9:00 Uhr kamen wir an der Liverpool Street Station an, von wo aus wir uns zu Fuß auf den Weg in Richtung London Bridge aufmachten. Eigentlich wollten wir zusammen noch vernünftig frühstücken, bevor sich Nadine und Frank auf ihren eigenen Weg machten. Leider wurde es aber mangels vernünftiger Cafés auf dem Weg nur ein Subways

.
Zu viert gingen wir weiter zum London Dungeon. Schnuff seilte sich ab und machte
einen Abstecher auf den Borough Market, während Ela, Andre und ich eine Reise in die Vergangenheit der Stadt mit anschaulichen Erklärungen über die Pest, Jack the Ripper, das große Feuer von 1666 etc. machten.

Wir waren früher als wir dachten fertig und so nutzte ich die Zeit bis zum vereinbarten Treffen mit Schnuff noch dazu, einen in der Nähe gelegenen Cache zusammen mit Andre zu heben. Ela hielt am Treffpunkt Stellung.
Wieder vereint gingen wir zur und über die Tower Bridge, begafften den Tower von aussen und aßen landestypisch Fish&Chips. Naja: Zumindest teilweise: Die Mädels namen die traditionelle Pizza Hawaii, für die England ja so bekannt ist

.
Frisch gestärkt wanderten wir entlang der Themse nach Westen, wo ich im Übrigen auch noch zwei Caches fand, bis wir schließlich an die St. Paul's Cathedral kamen. Nach ein paar fixen Fotos sprangen wir in den obligatorischen Doppeldeckerbus um zum Piccadilly Circus zu gelangen. Da es schon fast halb vier war, hatten wir dort allerdings nicht viel Zeit, da wir um 16:00 Uhr einen Stadtrundgang vom Tower Hill aus mitmachen wollten. Also wieder rein in die U-Bahn und ab dort hin.

Am Tower Hill trafen wir auch Nadine und Frank wieder und zu sechst begaben wir uns auf die Spuren von Jack the Ripper: Ein Stadtrundgang durch Londons East End. Dieser endete schließlich in einem Pub und nach dem Freigetränk mussten wir uns schon wieder etwas früher auf den Weg machen, um noch den Zug zurück nach Stansted zu bekommen. Um 18:10 Uhr fuhr er pünktlich ab und zwei Stunden später war auch der Flieger schon in der Luft.
Nach einem langen Tag waren wir gegen halb elf wieder zuhause — natürlich nicht, ohne dass uns der Taxifahrer die frohe Kunde überbrachte: Werder gewann 8:1. Wenn das mal kein Abschluß für einen tollen Tag ist!

Weitere Bilder findet ihr
hier!
Kommentare
Tue, 16.12.2008 22:27
Meine Hochachtung an dich! Und du kannst noch selenruhig auf die Weihnachtsfeier gehen, du Nerven wie ein Pferd ha [...]
Sun, 07.12.2008 23:22
Ja ja, wenn man nicht alles se lber macht / kontrolliert
Sun, 07.12.2008 19:28
Super und willkommen im Club ; -)
Fri, 05.12.2008 11:05
Hatte mich schon gewundert, da ss es hier so ruhig geworden i st. Dann mal viel Erfolg un d hoffentlich keine weit [...]
Thu, 04.12.2008 22:29
Sehr aufregend das alles.. bin sehr gespannt was noch alles so auf Euch zu kommt, bevor da s Haus fertig ist. Mit S [...]