...nennt sich eine Gruppe im StudiVZ. Dem stimme ich zwar voll zu, aber wenn ich einige Namen in den Raum werfe, was ich alles gut finde, müsste ich auf die Frage nach meinem Musikgeschmack
eigentlich so antworten. So war mein erstes auf Kassette überspieltes Lied — wohl so kurz nach meiner Einschulung —
“People Are People” von Depeche Mode. Na ja: Eigentlich ein Song, der einem einen guten Musikgeschmack attestiert

. Die erste gekaufte CD (Kaufkassetten habe ich übersprungen) war Jahre später
“Brothers in Arms” von Dire Straits. Also auch nichts, für da man sich schämen müsste.
Von den Straits (und apäter Frontman
Mark Knopfler auf Solopfaden) kamen in den folgenden Jahren noch etliche Alben hinzu. Das Highlight schlechthin war natürlich das Open Air im Bremer Weserstadion im Juli(!)
1991 1992. Die Karten lagen im Vorjahr unterm Weihnachtsbaum. Genug Zeit zur Vorfreude.
Ein Jahr später war ich wieder im Weserstadion. Nicht, dass ich Dire Straits den Rücken gekehrt hätte, aber
Guns N'Roses war
1992 1993 einfach angesagt. Allerdings war die Vorfreudenzeit viiiieel kürzer. Um die Fähre ans Festland (hab damals ja noch auf Wangerooge gewohnt...) zu bekommen, mussten meine Schwester und ich früher aus der Schule. Beim Verlassen des Schulgeländes sagte ich zu einer Mitschülerin noch: “Vielleicht bin ich heute Abend ja bei Guns N'Roses”, aber eigentlich war das mehr im Spaß gemeint — Karten hatten wir nämlich nicht. Ein wenig “Papa, Guns N'Roses spielen heute Abend im Weserstadion. Können wir da hin?” hat aber schon gereicht und so meinte Papa nach Kaffee und Kuchen bei Oma “Los, steigt ins Auto”. Der Schwarzmarkt vor dem Stadion gab genug Karten her und so schickte mein Vater meine Schwester und mich (beide 15) alleine ins Getümmel.
In meiner Oberstufenzeit — mittlerweile ja in Esens — war sowieso alles durcheinander. Was wir da alles gehört haben:
Wizo,
Fettes Brot,
NoFX,
Bad Religion oder
Smashing Pumpkins. Als einer von wenigen widmete ich mich aber zusätlich auch den Klängen von
Lacrimosa,
Witt und
Apocalyptica.
Diese Richtung intensivierte sich, als ich dann nach Bremen kam: Meine damalige Freundin hörte ebenfalls diese Musik (welch Wunder, wenn man sich auf dem Zillo Festival kennenlernt...) und in Bremen gab es auch endlich Clubs, die so etwas spielten. Zur
Rabenschwarzen Nacht ging ich damals regelmäßig. Seit ein paar Jahren ist das zwar ziemlich eingeschlafen, aber im letzten halben Jahr hat das wieder zugenommen.
Aber auch wenn ich die sich mittlerweile herauskristallisierte(n) Richtung(en)
Industrial, Electro, EBM als favorisierte Richtung(en) angeben würde, gibt es immernoch Dinge abseits dieser “Linie”, die mir gefallen: Die Madonna Live DVD ist klasse, etliche
Sendesaalkonzerte haben mir sehr gut gefallen und in Thailand habe ich mich durchaus mit dem Thai Pop / Thai Rock angefreundet.
Eigentlich wollte ich aber darüber schreiben, dass mir heute ein Song in die Ohren gedrungen, der auch wieder völlig ab von dem ist, was man als normal bezeichnen würde:
Susumu Hirasawa — The girl in Byakkoya. Hört mal rein und verdreht die Augen &mdash oder versteht mich

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Kommentare
Wed, 28.12.2011 13:54
Ich verstehe nicht, wo das Pro blem her kam. Bei mir installi erte Ubuntu auf einem Dell- La ptop sofort ohne Problem [...]
Tue, 04.01.2011 08:22
Wow zu Lunik wär ich auch gern gegangen! Könnte euch nen Bericht über Rock im Park näc hstes Jahr liefern, auch [...]
Wed, 19.05.2010 23:37
Wirklich echt schöne Videos vo m A380! Ein tolles Flugzeug!
Thu, 21.01.2010 01:14
Zufällig grade hier gelandet. Du hättest auch über System un d sprachverwaltung gehen könne n sollst sowieso machen [...]
Wed, 20.01.2010 19:55
Eben und aus genau dem zuletzt genannten Grund sind Linux un d ich auch immer noch keine Fr eunde