Wednesday, December 3. 2008
Ja, ich habe es tatsächlich getan: Am Montag habe ich - nachdem ich eineinhalb Stunden einem Notar brav zugehört habe - einen Kaufvertrag für ein noch zu errichtendes Reihenmittelhaus (fast) direkt am Werdersee unterschrieben. Von der Haustür bis auf den Deich werden es nur 140 Meter sein. Geschaut hatten wir schon seit einiger Zeit, den allerersten Entwurf der Baubeschreibung hielt ich schon Anfang April in den Händen, in den letzten Monaten waren wir des Öfteren im Musterhaus (schon fertig, wird "Übernachbar") und ich schaute einerseits, ob es das wirklich wird bzw. was es sonst noch gibt und kümmerte mich andererseits um die Finanzierung.
Mitte letzten Monats musste es dann aber ernst werden, da unsere Sonderwünsche schon in der Sohle berücksichtigt werden mussten, der Bauträger jedoch nicht ohne Unterschrift vermeintliche Extrakosten auf sich nehmen wollte, sofern ich doch noch abgesprungen wäre. Im Vertrauen hat der Makler sich jedoch drum gekümmert, dass unsere zwei Extraabflüsse gelegt werden und mit der Unterschrift hatte der Bauträger nun Sicherheit und für uns beginnt nun ein neuer und sicherlich sehr spannender Abschnitt.
Ich bin gespannt, wie sich der Bau entwickelt, wie alles klappt und wann was soweit ist. Da ich aber sicherlich nicht der einzige sein werde, will ich versuchen, hier ein wenig zu schildern, wie es voran geht. Ich hoffe, ich bleibe am Ball.
Der erste, sicherlich nicht ganz unwichtige Schritt am Dienstag war, noch einmal unsere Sonderwünsche nicht indirekt über den Makler an den Bauträger zu bringen, sondern sich selbst noch einmal mit dem zuständigen Mitarbeiter zu unterhalten, die angepassten Zeichnungen noch einmal durchzugehen und die Sonderwünsche detailliert zu besprechen. Es war ein sehr angenehmes Gespräch, in dem ich mich gut beraten gefühlt habe und bei dem es nur an der Bewirtung haperte (wer mit dem Rad raus zur Uni radelt, ist einem Wasser sicher nicht abgeneigt...).
Und nun gibt es endlich die ersten Bilder:
Tuesday, October 14. 2008
...dem Huchtinger Graben an der Bremer Straße:
Friday, September 19. 2008
Als ich 2002 zu studieren begann, wurden wir Digitale Medien Studenten in der O-Woche von den alten Hasen direkt ins ZfN - dem Zentrum für Netze geschleust, um unsere User-ID zu bekommen. Immerhin mussten wir für die ein oder andere Veranstaltung den Rechnerpool nutzen. Mittlerweile bekommt jeder — auch aus anderen Fachbereichen — automatisiert diese User-ID, da sie mittlerweile für viele Dinge genutzt wird. Damals war der zur Verfügung stehende Speicherplatz knapp bemessen: Gerade mal fünf MB dauerhaft und zehn MB über nicht mehr als sieben Tage durfte man in seinem Home-Verzeichnis speichern. Großzügigerweise gab es aber noch einen separaten Mailspeicher (nur POP3-Zugriff) mit sage und schreibe zehn (dauerhaft) bzw. zwanzig (sieben Tage) Megabyte.
Heute kam meine Aufnahmebestätigung für das Alumni-Netzwerk. Mit ihm ein unbefristeter Benutzerausweis für das ZfN (damals musste man ihn jährlich verlängern, seit ca. 2005 schafften sie es immerhin, die Nutzungsdauer an die Immatrikulation zu koppeln). Und was soll man sagen: Die Welt wird größer und das frei verfügbare Datenvolumen wächst:
Maximal nutzbarer Festplattenplatz:
• Home-Verzeichnis: 5/10MB (dauernd/7Tage)
• eMail-Verzeichnis: 50MB
Friday, August 29. 2008
Lieber Malte,
bitte schalte!
Denn Herr Gerken
will auf dem Server werken
(Die Mail eines Projektleiters an mich, dass ich den Kollegen für sein Projekt freischalte)
Heute morgen komme ich ins Büro, werfe mich auf den Stuhl und mir fällt nichts besseres ein, als direkt Strg+Alt+Entf zu drücken und das Passwort in die Tastatur zu massieren.
Als ich mich dann zu Ende gewundert habe, dass die Monitore nicht erwachen, schaltete ich den Rechner an.
schnarch
Wednesday, August 20. 2008
An meinem Fahrradcomputer hat sich der Reifenumfang verstellt — wie auch immer. Wie aber messe ich den exakten Reifenumfang (wird in Millimetern angegeben)?
Ganz einfach: Einen halbwegs richtigen Wert für den Umfang einstellen ( 28" • π ≈ 2200mm). Tageskilometer im GPS-Gerät und im Fahrradcomputer auf Null stellen und losradeln. Gute acht Kilometer später auf der Arbeit kann man dann einfach mit der Rechnung (FC-km / GPS-km) • 2200mm den echten Wert ausrechnen
Wednesday, July 16. 2008
Nachdem am vergangenen Wochenende die Nachbarn aus dem ersten Stock ausgezogen sind, ist dort nun eine 26-jährige eingezogen. Ganz oben wohnt schon seit letzem Jahr ein ebenso alter Nachbar.
Mit meinen 30 Lenzen bin ich nun Hausältester...
Monday, July 14. 2008
Nerdstuff:
Mein Kollege niest. Einige Sekunden später wünsche ich ihm Gesundheit. Sein Kommentar:
“Du solltest mal Deine ‘Worst Case Execution Time’ überprüfen lassen!”
Wednesday, March 19. 2008
Heute morgen wollte meine "Immer-dabei-hab"-Kamera (Exilim Z50) nicht mehr: Das Objektiv fuhr ein, zwei Millimeter aus und ab da tat sie nichts mehr: Noch nicht mal mehr der Wiedergabemodus wollte funktionieren. Da ich einen leeren Akku ausschloss, dachte ich mir, dass es ein mechanisches Problem sein müsste. Vor einer dreiviertel Stunde setzte ich mich als dran und begann das kleine Mistvieh aufzuschrauben und mich Stück für Stück durchzuhangeln. Zwanzig Minuten später hatte ich eine Schale mit 16 Schräubchen (Kopfdurchmesser und Länge je 2mm) und ca. acht Einzelteile vor mir liegen. Unter anderem war das Objektiv herausoperiert — und an dessen Mechanik musste es ja liegen. Vorsichtig noch die "Ist das Objektiv eingefahren"-Lichtschranke entfernt, um den Objektivmotor besser herauslösen zu können. Dabei festgestellt, dass der andere Motor wohl der Fokus sein muss. Anschließend mit sanfter Gewalt am Zahnrädchen gedreht und nach zwei mal knacken (pro Richtung) war das Rad wieder freigängig.
Objektivmotor eingeschraubt, Lichtschranke angeflanscht, Objektivstecker Nummer eins wieder hineingewürgt, Objektivmodul in Position gebracht, zweiter Stecker ran, Blende fixiert, Display aufgesetzt, zwei Seitenteile an die rückwärtige Schale angeschraubt, selbige in Position gebracht, vordere Blende mit sanfter Gewalt wieder aufgesetzt und die letzten sechs Schrauben angeschraubt, getestet und für gut befunden.
Was soll die letzte Schraube denn noch in der Schale?
Tuesday, March 4. 2008
...nennt sich eine Gruppe im StudiVZ. Dem stimme ich zwar voll zu, aber wenn ich einige Namen in den Raum werfe, was ich alles gut finde, müsste ich auf die Frage nach meinem Musikgeschmack eigentlich so antworten. So war mein erstes auf Kassette überspieltes Lied — wohl so kurz nach meiner Einschulung — “People Are People” von Depeche Mode. Na ja: Eigentlich ein Song, der einem einen guten Musikgeschmack attestiert  . Die erste gekaufte CD (Kaufkassetten habe ich übersprungen) war Jahre später “Brothers in Arms” von Dire Straits. Also auch nichts, für da man sich schämen müsste.
Von den Straits (und apäter Frontman Mark Knopfler auf Solopfaden) kamen in den folgenden Jahren noch etliche Alben hinzu. Das Highlight schlechthin war natürlich das Open Air im Bremer Weserstadion im Juli(!) 1991 1992. Die Karten lagen im Vorjahr unterm Weihnachtsbaum. Genug Zeit zur Vorfreude.
Ein Jahr später war ich wieder im Weserstadion. Nicht, dass ich Dire Straits den Rücken gekehrt hätte, aber Guns N'Roses war 1992 1993 einfach angesagt. Allerdings war die Vorfreudenzeit viiiieel kürzer. Um die Fähre ans Festland (hab damals ja noch auf Wangerooge gewohnt...) zu bekommen, mussten meine Schwester und ich früher aus der Schule. Beim Verlassen des Schulgeländes sagte ich zu einer Mitschülerin noch: “Vielleicht bin ich heute Abend ja bei Guns N'Roses”, aber eigentlich war das mehr im Spaß gemeint — Karten hatten wir nämlich nicht. Ein wenig “Papa, Guns N'Roses spielen heute Abend im Weserstadion. Können wir da hin?” hat aber schon gereicht und so meinte Papa nach Kaffee und Kuchen bei Oma “Los, steigt ins Auto”. Der Schwarzmarkt vor dem Stadion gab genug Karten her und so schickte mein Vater meine Schwester und mich (beide 15) alleine ins Getümmel.
In meiner Oberstufenzeit — mittlerweile ja in Esens — war sowieso alles durcheinander. Was wir da alles gehört haben: Wizo, Fettes Brot, NoFX, Bad Religion oder Smashing Pumpkins. Als einer von wenigen widmete ich mich aber zusätlich auch den Klängen von Lacrimosa, Witt und Apocalyptica.
Diese Richtung intensivierte sich, als ich dann nach Bremen kam: Meine damalige Freundin hörte ebenfalls diese Musik (welch Wunder, wenn man sich auf dem Zillo Festival kennenlernt...) und in Bremen gab es auch endlich Clubs, die so etwas spielten. Zur Rabenschwarzen Nacht ging ich damals regelmäßig. Seit ein paar Jahren ist das zwar ziemlich eingeschlafen, aber im letzten halben Jahr hat das wieder zugenommen.
Aber auch wenn ich die sich mittlerweile herauskristallisierte(n) Richtung(en) Industrial, Electro, EBM als favorisierte Richtung(en) angeben würde, gibt es immernoch Dinge abseits dieser “Linie”, die mir gefallen: Die Madonna Live DVD ist klasse, etliche Sendesaalkonzerte haben mir sehr gut gefallen und in Thailand habe ich mich durchaus mit dem Thai Pop / Thai Rock angefreundet.
Eigentlich wollte ich aber darüber schreiben, dass mir heute ein Song in die Ohren gedrungen, der auch wieder völlig ab von dem ist, was man als normal bezeichnen würde: Susumu Hirasawa — The girl in Byakkoya. Hört mal rein und verdreht die Augen &mdash oder versteht mich  .
Tuesday, February 26. 2008
Vor wenigen Minuten ging im neuen Radio Bremen Eventstudio das Radiokonzert von Zascha Moktan ( last.fm) zuende. Das erste Radiokonzert also im neuen Funkhaus. Und wie so oft ist neu nicht immer besser: Die Atmosphäre im alt ehrwürdigen Sendesaal ist doch eine ganz andere — und unserer Meinung nach eine viel bessere.
Allerdings schmälert das absolut nicht die Leistung von Zascha Moktan. Die kann nämlich Stimmung machen und noch viel besser singen! Ihr wohl (bisher) bekanntester Titel “Ouch!” ist in ihrem Repertoir noch eines der poppigsten. Selbst von ihrer Sangeskunst überzeugen kann man sich Mittwochabend in der Sendung “Bremen Vier Intensiv”, wo ab 22:00 Uhr Ausschnitte gesendet werden.

“Ouch!” musste das Publikum übrigens auch einmal rufen. Und zwar als sich das Hallgerät im zweiten oder dritten Song verabschiedete — mit einer gnadenlosen Rückkopplung.
Thursday, February 21. 2008
Neu im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist der Radio-Tatort. Da ich die erste Folge nicht hören konnte, als er gesendet wurde, war ich positiv überrascht, das man sich diese Folge auch als MP3 herunterladen konnte. Ein RSS-Feed fehlte auf der Seite noch, aber hey, es war ja auch erst die erste Folge: Der Feed kommt sicherlich noch.
Mittlerweile wurde die zweite Folge ausgestrahlt, die ich wieder verpasst habe. Na ja: Es gibt ja die Download-Möglichkeit. Dachte ich. Aber: Die zweite Folge gibt es nur als Stream. Und so wird es wohl auch mit vielen anderen Folgen sein, denn nur vier der diesjährigen Folgen werden als Download angeboten.
Schade! Diese Hörspielreihe hätte ich durchaus gerne gehört, aber vor dem PC muss das nicht sein und den Stream zu rippen ist mir zu aufwändig. Ich bin allerdings nicht allein mit meiner Meinung. In den Kommentaren zu der zweiten Episode sind z.Zt. 183 Kommentare. Auf den ersten Seiten habe ich keine Meinungen gelesen, die sich um den Inhalt drehen. Und wenn was anderes als die fehlende Downloadmöglichkeit Thema war, dann nur am Rande.
Morgens, halb sieben in den Nachrichten auf Radio Bremen Vier (nur inhaltliche Wiedergabe, kein Wortlaut!): “Vor wenigen Minuten ist eine totale Mondfinsternis zu Ende gegangen. Dies nächste totale Mondfinsternis in Bremen wird es erst wieder 2011 geben. Da es aber überwiegend bewölkt war, konnte man eh kaum was sehen.”
Wednesday, February 20. 2008
Nachdem die letzten Monate überwiegend daraus bestanden, bestehende Software entweder von Fehlern zu bereinigen oder sie in eng gesteckten Bahnen zu erweitern, habe ich nun eine Aufgabe, bei der ich mit QT eine eigene kleine Anwendung ganz nach meiner Kreativität basteln kann. Von XML-Parsen über die Oberflächengestaltung bis zur (TCP-)Socketprogrammierung ist alles dabei. Das weckt die Programmierlaune so, dass ich schon fast überlege, was ich privat noch mal so basteln könnte.
Tuesday, February 12. 2008
So. Gerade mal fix ein Update von Serendipity durchgeführt:
• Tarball auf den Webserver herunterladen ( Fileman und wget im Command Fensterchen sei Dank),
• Blogverzeichnis in “serendipity” umbenennen,
• Tarball auspacken,
• Zurückbenamsen,
• Webseite aufrufen und Updateprozedur durchführen,
• Templateverzeichnis löschen,
• Restore des Template-Verzeichnis beantragen.
Und wenn letzteres wieder da ist, schaut's auch wieder nett aus
|
Kommentare
Thu, 21.01.2010 01:14
Zufällig grade hier gelandet. Du hättest auch über System un d sprachverwaltung gehen könne n sollst sowieso machen [...]
Wed, 20.01.2010 19:55
Eben und aus genau dem zuletzt genannten Grund sind Linux un d ich auch immer noch keine Fr eunde
Sun, 17.01.2010 21:02
Gut dass Du auf den Eintrag hi ngewiesen hast, sonst hätte ic h es wohl nicht gesehen... Ich hab allerdings nicht [...]
Sun, 10.01.2010 14:02
Viel Licht im Haus ist wirklic h das A und O. Was man da nich t am Anfang plant, ist später nur schwer (und teuer) z [...]
Tue, 18.08.2009 22:17
Das sind doch mal Klasse Vide os!