Friday, August 29. 2008
Lieber Malte,
bitte schalte!
Denn Herr Gerken
will auf dem Server werken
(Die Mail eines Projektleiters an mich, dass ich den Kollegen für sein Projekt freischalte)
Heute morgen komme ich ins Büro, werfe mich auf den Stuhl und mir fällt nichts besseres ein, als direkt Strg+Alt+Entf zu drücken und das Passwort in die Tastatur zu massieren.
Als ich mich dann zu Ende gewundert habe, dass die Monitore nicht erwachen, schaltete ich den Rechner an.
schnarch
Wednesday, August 20. 2008
An meinem Fahrradcomputer hat sich der Reifenumfang verstellt — wie auch immer. Wie aber messe ich den exakten Reifenumfang (wird in Millimetern angegeben)?
Ganz einfach: Einen halbwegs richtigen Wert für den Umfang einstellen ( 28" • π ≈ 2200mm). Tageskilometer im GPS-Gerät und im Fahrradcomputer auf Null stellen und losradeln. Gute acht Kilometer später auf der Arbeit kann man dann einfach mit der Rechnung (FC-km / GPS-km) • 2200mm den echten Wert ausrechnen
Wednesday, July 16. 2008
Nachdem am vergangenen Wochenende die Nachbarn aus dem ersten Stock ausgezogen sind, ist dort nun eine 26-jährige eingezogen. Ganz oben wohnt schon seit letzem Jahr ein ebenso alter Nachbar.
Mit meinen 30 Lenzen bin ich nun Hausältester...
Monday, July 14. 2008
Nerdstuff:
Mein Kollege niest. Einige Sekunden später wünsche ich ihm Gesundheit. Sein Kommentar:
“Du solltest mal Deine ‘Worst Case Execution Time’ überprüfen lassen!”
Wednesday, March 19. 2008
Heute morgen wollte meine "Immer-dabei-hab"-Kamera (Exilim Z50) nicht mehr: Das Objektiv fuhr ein, zwei Millimeter aus und ab da tat sie nichts mehr: Noch nicht mal mehr der Wiedergabemodus wollte funktionieren. Da ich einen leeren Akku ausschloss, dachte ich mir, dass es ein mechanisches Problem sein müsste. Vor einer dreiviertel Stunde setzte ich mich als dran und begann das kleine Mistvieh aufzuschrauben und mich Stück für Stück durchzuhangeln. Zwanzig Minuten später hatte ich eine Schale mit 16 Schräubchen (Kopfdurchmesser und Länge je 2mm) und ca. acht Einzelteile vor mir liegen. Unter anderem war das Objektiv herausoperiert — und an dessen Mechanik musste es ja liegen. Vorsichtig noch die "Ist das Objektiv eingefahren"-Lichtschranke entfernt, um den Objektivmotor besser herauslösen zu können. Dabei festgestellt, dass der andere Motor wohl der Fokus sein muss. Anschließend mit sanfter Gewalt am Zahnrädchen gedreht und nach zwei mal knacken (pro Richtung) war das Rad wieder freigängig.
Objektivmotor eingeschraubt, Lichtschranke angeflanscht, Objektivstecker Nummer eins wieder hineingewürgt, Objektivmodul in Position gebracht, zweiter Stecker ran, Blende fixiert, Display aufgesetzt, zwei Seitenteile an die rückwärtige Schale angeschraubt, selbige in Position gebracht, vordere Blende mit sanfter Gewalt wieder aufgesetzt und die letzten sechs Schrauben angeschraubt, getestet und für gut befunden.
Was soll die letzte Schraube denn noch in der Schale?
Tuesday, March 4. 2008
...nennt sich eine Gruppe im StudiVZ. Dem stimme ich zwar voll zu, aber wenn ich einige Namen in den Raum werfe, was ich alles gut finde, müsste ich auf die Frage nach meinem Musikgeschmack eigentlich so antworten. So war mein erstes auf Kassette überspieltes Lied — wohl so kurz nach meiner Einschulung — “People Are People” von Depeche Mode. Na ja: Eigentlich ein Song, der einem einen guten Musikgeschmack attestiert  . Die erste gekaufte CD (Kaufkassetten habe ich übersprungen) war Jahre später “Brothers in Arms” von Dire Straits. Also auch nichts, für da man sich schämen müsste.
Von den Straits (und apäter Frontman Mark Knopfler auf Solopfaden) kamen in den folgenden Jahren noch etliche Alben hinzu. Das Highlight schlechthin war natürlich das Open Air im Bremer Weserstadion im Juli(!) 1991 1992. Die Karten lagen im Vorjahr unterm Weihnachtsbaum. Genug Zeit zur Vorfreude.
Ein Jahr später war ich wieder im Weserstadion. Nicht, dass ich Dire Straits den Rücken gekehrt hätte, aber Guns N'Roses war 1992 1993 einfach angesagt. Allerdings war die Vorfreudenzeit viiiieel kürzer. Um die Fähre ans Festland (hab damals ja noch auf Wangerooge gewohnt...) zu bekommen, mussten meine Schwester und ich früher aus der Schule. Beim Verlassen des Schulgeländes sagte ich zu einer Mitschülerin noch: “Vielleicht bin ich heute Abend ja bei Guns N'Roses”, aber eigentlich war das mehr im Spaß gemeint — Karten hatten wir nämlich nicht. Ein wenig “Papa, Guns N'Roses spielen heute Abend im Weserstadion. Können wir da hin?” hat aber schon gereicht und so meinte Papa nach Kaffee und Kuchen bei Oma “Los, steigt ins Auto”. Der Schwarzmarkt vor dem Stadion gab genug Karten her und so schickte mein Vater meine Schwester und mich (beide 15) alleine ins Getümmel.
In meiner Oberstufenzeit — mittlerweile ja in Esens — war sowieso alles durcheinander. Was wir da alles gehört haben: Wizo, Fettes Brot, NoFX, Bad Religion oder Smashing Pumpkins. Als einer von wenigen widmete ich mich aber zusätlich auch den Klängen von Lacrimosa, Witt und Apocalyptica.
Diese Richtung intensivierte sich, als ich dann nach Bremen kam: Meine damalige Freundin hörte ebenfalls diese Musik (welch Wunder, wenn man sich auf dem Zillo Festival kennenlernt...) und in Bremen gab es auch endlich Clubs, die so etwas spielten. Zur Rabenschwarzen Nacht ging ich damals regelmäßig. Seit ein paar Jahren ist das zwar ziemlich eingeschlafen, aber im letzten halben Jahr hat das wieder zugenommen.
Aber auch wenn ich die sich mittlerweile herauskristallisierte(n) Richtung(en) Industrial, Electro, EBM als favorisierte Richtung(en) angeben würde, gibt es immernoch Dinge abseits dieser “Linie”, die mir gefallen: Die Madonna Live DVD ist klasse, etliche Sendesaalkonzerte haben mir sehr gut gefallen und in Thailand habe ich mich durchaus mit dem Thai Pop / Thai Rock angefreundet.
Eigentlich wollte ich aber darüber schreiben, dass mir heute ein Song in die Ohren gedrungen, der auch wieder völlig ab von dem ist, was man als normal bezeichnen würde: Susumu Hirasawa — The girl in Byakkoya. Hört mal rein und verdreht die Augen &mdash oder versteht mich  .
Tuesday, February 26. 2008
Vor wenigen Minuten ging im neuen Radio Bremen Eventstudio das Radiokonzert von Zascha Moktan ( last.fm) zuende. Das erste Radiokonzert also im neuen Funkhaus. Und wie so oft ist neu nicht immer besser: Die Atmosphäre im alt ehrwürdigen Sendesaal ist doch eine ganz andere — und unserer Meinung nach eine viel bessere.
Allerdings schmälert das absolut nicht die Leistung von Zascha Moktan. Die kann nämlich Stimmung machen und noch viel besser singen! Ihr wohl (bisher) bekanntester Titel “Ouch!” ist in ihrem Repertoir noch eines der poppigsten. Selbst von ihrer Sangeskunst überzeugen kann man sich Mittwochabend in der Sendung “Bremen Vier Intensiv”, wo ab 22:00 Uhr Ausschnitte gesendet werden.

“Ouch!” musste das Publikum übrigens auch einmal rufen. Und zwar als sich das Hallgerät im zweiten oder dritten Song verabschiedete — mit einer gnadenlosen Rückkopplung.
Thursday, February 21. 2008
Neu im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist der Radio-Tatort. Da ich die erste Folge nicht hören konnte, als er gesendet wurde, war ich positiv überrascht, das man sich diese Folge auch als MP3 herunterladen konnte. Ein RSS-Feed fehlte auf der Seite noch, aber hey, es war ja auch erst die erste Folge: Der Feed kommt sicherlich noch.
Mittlerweile wurde die zweite Folge ausgestrahlt, die ich wieder verpasst habe. Na ja: Es gibt ja die Download-Möglichkeit. Dachte ich. Aber: Die zweite Folge gibt es nur als Stream. Und so wird es wohl auch mit vielen anderen Folgen sein, denn nur vier der diesjährigen Folgen werden als Download angeboten.
Schade! Diese Hörspielreihe hätte ich durchaus gerne gehört, aber vor dem PC muss das nicht sein und den Stream zu rippen ist mir zu aufwändig. Ich bin allerdings nicht allein mit meiner Meinung. In den Kommentaren zu der zweiten Episode sind z.Zt. 183 Kommentare. Auf den ersten Seiten habe ich keine Meinungen gelesen, die sich um den Inhalt drehen. Und wenn was anderes als die fehlende Downloadmöglichkeit Thema war, dann nur am Rande.
Morgens, halb sieben in den Nachrichten auf Radio Bremen Vier (nur inhaltliche Wiedergabe, kein Wortlaut!): “Vor wenigen Minuten ist eine totale Mondfinsternis zu Ende gegangen. Dies nächste totale Mondfinsternis in Bremen wird es erst wieder 2011 geben. Da es aber überwiegend bewölkt war, konnte man eh kaum was sehen.”
Wednesday, February 20. 2008
Nachdem die letzten Monate überwiegend daraus bestanden, bestehende Software entweder von Fehlern zu bereinigen oder sie in eng gesteckten Bahnen zu erweitern, habe ich nun eine Aufgabe, bei der ich mit QT eine eigene kleine Anwendung ganz nach meiner Kreativität basteln kann. Von XML-Parsen über die Oberflächengestaltung bis zur (TCP-)Socketprogrammierung ist alles dabei. Das weckt die Programmierlaune so, dass ich schon fast überlege, was ich privat noch mal so basteln könnte.
Tuesday, February 12. 2008
So. Gerade mal fix ein Update von Serendipity durchgeführt:
• Tarball auf den Webserver herunterladen ( Fileman und wget im Command Fensterchen sei Dank),
• Blogverzeichnis in “serendipity” umbenennen,
• Tarball auspacken,
• Zurückbenamsen,
• Webseite aufrufen und Updateprozedur durchführen,
• Templateverzeichnis löschen,
• Restore des Template-Verzeichnis beantragen.
Und wenn letzteres wieder da ist, schaut's auch wieder nett aus
Friday, February 8. 2008
Der 26. Januar 1998 — also ein Tag vor ungefähr zehn Jahren — lief zwischen 20:00 und 24:00 Uhr vermutlich so ab, wie so viele Abende in der Zeit: Der Zivildienstleistende Malte saß mit seiner Freundin Chefin Freundin, einer Kollegin und seinem besten Freund, der nach dem gemeinsamen Abi ebenfalls Zivi auf Wangerooge war, zusammen, spielte Doppelkopf und trank dabei das ein oder andere Bier. Er hat also keine Grundausbildung hinter sich und freut sich, dass er höchtens beim Radfahren von einem Patienten zum nächsten (häusliche Krankenpflege) oder beim Essen auf Rädern nass wird.
Der 26. Januar 2008 — also ein Tag vor ein paar Tagen — lief zwischen 20:00 und 24:00 Uhr ziemlich genau folgendermaßen ab: Malte und sein Kollege fahren auf einen einsamen Parkplatz irgendwo in der Nähe von Schwanewede. Die Woche vorher hat es tagelang geregnet. Nicht nur der Parkplatz, sondern auch die Wege und vor allem der Wald sind derbe matschig. Wir steigen aus. Natürlich regnet es. Die Kapuze wird über- und die Regenhose angezogen. Ich starte ein Produkt amerikanischer Militärtechnik um dessen Kollateralnutzen zu verwenden. Das GPS-Gerät führt mich zum ersten Hinweis des Nacht-Multicaches. Und so zieht es sich die nächsten vier Stunden hin: Zwei Kriegsdienstverweigerer machen sich auf eine n nächtliche n Orientierungsmarsch Schnitzeljagd — bewaffnet mit GPS und starken Taschenlampen, immer querfeldein durch den Wald auf der Suche nach dem nächsten Hinweis bzw. Reflektor. Weder das Bächlein, noch der fünfzehn Zentimeter tiefe Matsch hält uns auf. Die Allwetterjacken geben langsam auf, der erste Satz Taschenlampenbatterien ebenfalls. Meine Füße sind schon lange nass. Der Wald hat sich verändert: Nadelwald — kaum noch Satellitenempfang. Fast eine halbe Stunde brauchen wir für eine Station. Dann geht es wieder etwas besser und wir sind an der letzten Station. Da, quer über ein Feld, leuchtet was. Hin. Noch ein Reflektor — wieder quer über das Feld. Endlich: Der rote Reflektor — das Signal für das Ende. Um 23:55 Uhr tragen wir uns in das Logbuch ein. Langsam wird uns auch kalt — es sind ja nur ein paar Grad über Null. Also fix zurück zum Wagen. Mission erfolgreich erledigt!
Thursday, February 7. 2008
Achtung: Geek-Content!
Auf meinem Barebone stapeln sich gerade zwei(!) lüfterlose Industrie-PCs. Zusammen sind die Industrie-PCs so groß wie der Shuttle und alle drei zusammen sind kleiner als mein Midi-Tower zuhause.
Wenn man den Industrie-PC noch mit vernünftiger Soundkarte und einem DVBS2-Receiver ausstatten würde: Der ideale Wohnzimmer-PC!
Wednesday, February 6. 2008
Der Kollege, der das Kantinenessen im Fahrstuhl mal als “indisch” beschrieb, weil es Currywurst gab, war letztens mal wieder im Fahrstuhl. Diesmal sagte er, es gäbe “Vier Kostbarkeiten” — Bratwurst, Pommes, Ketchup und Mayo.
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Kommentare
Thu, 28.08.2008 09:54
Nuja, einfach Markierung auf d em Boden, eine Runde abrollen und Distanz messen - geht irge ndwie auch ganz einfach, oder?
Thu, 21.08.2008 11:00
Nerd! Aber sowas von
Mon, 11.08.2008 19:20
hö hö hö....
Sat, 02.08.2008 14:29
Bei mir gegenüber zieht nun au ch ein junges Pärchen neu ein. Menschen gehen und neue Me nschen kommen, der Lauf [...]
Tue, 29.07.2008 09:22
Endlich kein Twenty-Something mehr, sei doch froh. (=