Friday, August 29. 2008
Lieber Malte,
bitte schalte!
Denn Herr Gerken
will auf dem Server werken
(Die Mail eines Projektleiters an mich, dass ich den Kollegen für sein Projekt freischalte)
Heute morgen komme ich ins Büro, werfe mich auf den Stuhl und mir fällt nichts besseres ein, als direkt Strg+Alt+Entf zu drücken und das Passwort in die Tastatur zu massieren.
Als ich mich dann zu Ende gewundert habe, dass die Monitore nicht erwachen, schaltete ich den Rechner an.
schnarch
Monday, July 14. 2008
Nerdstuff:
Mein Kollege niest. Einige Sekunden später wünsche ich ihm Gesundheit. Sein Kommentar:
“Du solltest mal Deine ‘Worst Case Execution Time’ überprüfen lassen!”
Wednesday, February 20. 2008
Nachdem die letzten Monate überwiegend daraus bestanden, bestehende Software entweder von Fehlern zu bereinigen oder sie in eng gesteckten Bahnen zu erweitern, habe ich nun eine Aufgabe, bei der ich mit QT eine eigene kleine Anwendung ganz nach meiner Kreativität basteln kann. Von XML-Parsen über die Oberflächengestaltung bis zur (TCP-)Socketprogrammierung ist alles dabei. Das weckt die Programmierlaune so, dass ich schon fast überlege, was ich privat noch mal so basteln könnte.
Thursday, February 7. 2008
Achtung: Geek-Content!
Auf meinem Barebone stapeln sich gerade zwei(!) lüfterlose Industrie-PCs. Zusammen sind die Industrie-PCs so groß wie der Shuttle und alle drei zusammen sind kleiner als mein Midi-Tower zuhause.
Wenn man den Industrie-PC noch mit vernünftiger Soundkarte und einem DVBS2-Receiver ausstatten würde: Der ideale Wohnzimmer-PC!
Wednesday, February 6. 2008
Der Kollege, der das Kantinenessen im Fahrstuhl mal als “indisch” beschrieb, weil es Currywurst gab, war letztens mal wieder im Fahrstuhl. Diesmal sagte er, es gäbe “Vier Kostbarkeiten” — Bratwurst, Pommes, Ketchup und Mayo.
Wednesday, December 12. 2007
In einem Labor haben wir zwei Linuxrechner, an denen jeweils ein Full-HD-Monitor (1920*1080 Pixel) angeschlossen ist.
Sie haben jedoch keine grafische Benutzeroberfläche, sondern lediglich die 80*25-Zeichen Textkonsole.
Tuesday, August 7. 2007
In den vergangenen Wochen arbeitete ich in der Firma an einem Projekt, das nicht ganz ohne war. Da waren dann auch mal ein paar Überstunden zu leisten. Vor allem konnte man die neue Software nicht mal eben so kompilieren und testen, sondern musste sie über die Versionierung einchecken und einen Stand bauen lassen. Alleine ‘mein’ Subsystem braucht ca. eine Stunde für die Übersetzung. Von daher muss man dreimal überlegen, welche Änderungen man wann macht und wie sie sich auswirken. Einmal ist es mir passiert, dass ich ein simples Ausrufezeichen vergessen hatte und somit der Standbau umsonst war. Da tut einem folgende Mail meines Projektleiters nach getaner Arbeit gut:
[...]
Ich bin sehr zufrieden, wie ihr Beide (Du und $Kollege) die $Projekt-Aufgabe trotz aller Widrigkeiten letztendlich in den Griff bekommen habt (obwohl es mir zuerst viel zu langsam voran ging). - Danke für Dein Engagement! und weiter so.
Jetzt müssen nur noch ein paar Kleinigkeiten verschönert werden und dann wird es hier etwas ruhiger...
Thursday, August 2. 2007
Vorhin bekam ich in der Funktion als IT-Bereichskoordinator eine Mailanfrage eines Kollegen:
Was mache ich mit solch einer Meldung?
$Kollege
___________________________________________
Von: Systemadministrator
Gesendet: Donnerstag, 2. August 2007 08:00
An: $Kollege
Betreff: Unzustellbar: Protokoll zur Abstimmung [...]
Ihre Nachricht hat einige oder alle Empfänger nicht erreicht.
Betreff: Protokoll zur Abstimmung [...]
Gesendet am: 02.08.2007 07:59
Folgende Empfänger konnten nicht erreicht werden:
$AndererKollege am 02.08.2007 08:00
Ein Konfigurationsfehler im E-Mail-System des Empfängers hat die Übermittlung dieser Nachricht verhindert. Zwei Empfänger wurden für die gleiche E-Mail-Adresse konfiguriert. Wenden Sie sich an den Administrator.
<mailserver.firma.de #0.8.15>
Ich antworte ihm sogleich:
1. Alternative:
Versuchs doch mal auf die altmodische Art. Druck das Protokoll aus, nimm es aus dem Drucker, gehe durch Deine geöffnete Bürotür, biege links und bei der nächsten Gelegenheit gleich wieder rechts ab,
biege am Ende des Ganges rechts und gleich wieder links ab. Diese Tür musst Du nun öffnen. Dazu greife mit einer Hand die Klinke, drücke sie herunter und mit etwas Druck wird sie sich öffnen.
Rechts herum geht die Treppe herunter. Steige sie hinab und nehme die Tür auf der rechten Seite. Vollzieh das Prozedere auch an ihr. Gehe im Gang links herum. Etwas tiefer als in Augenhöhe sind „Türschilder“ angebracht. Schaue auf jedes Dir begegnende Schild, ob Du den Namen "$NachnameAndererKollege" entdecken kannst. Wenn das so ist, balle die Faust und klopfe mit den Gelenken gegen die nächstgelegene Tür (zweimal sollte reichen). Tritt dann in den Raum ein (dazu musst Du vermutlich wieder die Geschichte mit der Tür vollziehen (Klinke und so. Du erinnerst Dich?).
Wenn Du $AndererKollege dann gefunden hast, gib ihm das ausgedruckte Protokoll und begib Dich auf den Rückweg. Ggf. kann "Smalltalk" die Situation aufwerten.
2. Alternative
Suche im "Verzeichnis" nach einem Drucker, der Bauteil xy, Raum ab sehr nahe liegt. Dazu geht man auf "Start -> Einstellungen -> Drucker", klickt "Neuen Drucker hinzufügen" und weiter auf "Einen Drucker im Verzeichnis suchen". Klickt man nun auf eine Liste der Drucker und sortiert nach "Ort" (Klick auf die Spalte mit der Bezeichnung "Ort"), kann man einen finden (z.B. "Kopierer Stellplatz def"). Nachdem der Drucker hinzugefügt ist, drucke das Dokument auf dem entsprechenden Drucker aus, hebe den Hörer Deines Telefons ab und drücke nacheinander die Ziffern f, g, h, i. Nach ein paar komischen Geräuschen kommen andere komische Geräusche. Letztere enthalten aber vermutlich das Wort "$NachnameAndererKollege". Das ist dann $AndererKollege. Ihm kannst Du nun sagen, dass er das Protokoll bitte aus dem nahegelegenen Kopierer holen soll.
3. Alternative
Ruf $AndererKollege an (siehe Alternative 2) und bitte ihn, Papier und einen Stift zur Hand zu nehmen. Lies ihm nun langsam den Inhalt des Protokolls vor. Warte aber ggf. auf Rückfragen, wenn er nicht so schnell schreiben kann.
4. Alternative
Nimm die E-Mail, die Du an mich weitergeleitet hast, klicke auf "Weiterleiten" und trage als Empfänger "helpdesk@unserefirma.de" ein mit der Bitte, den Fehler zu beheben. Diese Alternative empfiehlt sich vor allem, wenn Du öfter mit $AndererKollege in E-Mail-Kontakt treten möchtest, ist aber andererseits die langweiligste, da der persönliche Kontakt leider auf der Strecke bleibt.
Gruß
Malte
Daraufhin fiel dem Kollegen noch eine weitere Möglichkeit ein:
Man kauft oder besser fängt (weil billiger) sich eine Brieftaube. In stundenlangen Gesprächen gewöhnt man sie an $AndererKollege und mich (der schwierigste Teil). Dann kopiert/skaliert man die E-Mail (den Inhalt) so lange herunter bis er für die Taube tragbar wird.
Dann lässt man sie über den Flur laufen (siehe 1. Alternative) oder fliegen.
Doch das mit dem Fliegen ist so eine Sache: Wir müssten die Taube einem Audit untzerziehen, ob Sie alle Prozesse/Richtlinen verstanden hat und richtig umsetzt.
Nach Jahren ... haben wir ein funktionierendes Mailsystem.

Wednesday, July 25. 2007
Für jährliche Wartungsarbeiten wurde in der Firma am Wochenende der Strom abgeschaltet. Zusammen mit einem anderen Kollegen habe ich mich um die Abteilungsserver gekümmert. Als wir am Montag wieder in die Firma kamen und alles wieder in Betrieb nehmen wollte, wollte aber nicht jedes Gerät:
• Ein Server bootete nicht wegen einem Problem mit LILO (mittlerweile ersetzt durch GRUB),
• in einem weiteren Server hat eine Platte nicht überlebt (auch wieder behoben) und
• die Kaffeemaschine bei uns im Büro macht's nicht mehr! heul
Tuesday, July 17. 2007
Nachdem wir gestern unsere “Brötchenrunde”, also eine Abteilungsbesprechung mit Kaffee und Brötchen hatten (was somit Sabotage Nummer eins diese Woche war), kam just eine Mail vom Chef:
Hallo an alle,
In dem Kühlschrank (Sekretariat) befinden sich noch Brötchen von unserer gestrigen Runde, die auf Abnehmer warten. Bitte greift zu, die sehen noch sehr appetitlich aus.
Viele Grüße
$Chef
Thursday, July 12. 2007
Am Montag hatte ich meinen Firmenausweis zushause liegen lassen. Der ist Gleichzeitig auch eine Wertkarte für die Kantine. Somit ließ ich mich von einem Kollegen “einladen”. Sprich: Am Dienstag wollte ich ihn dafür einladen. Ich schaute also auf das Guthaben: Knappe zwei Euro - reicht nicht. Dummerweise hatte ich aber nur noch Hartgeld mit dem sich der Automat nicht füttern lies. Also lieh ich mir fix einen Fünfer von meinem Büromitstreiter, der gerade neben mir stand.
Geld von einem geliehen, um den anderen ausbezahlen zu können...
Friday, June 22. 2007
So gerade eben vor dem Feierabend und Wochenende fällt mir auf, a) dass und b) warum ich meinen Zimmergenossen heute noch nicht gesehen habe: Er hat sich einen Tag Gleitzeit genommen.
Der Kopierer/Drucker bei den Jungs und Mädels vom Konfigurationsmanagement hatte bis vor kurzem die normalen Papierbatterien: 500 Blatt A3, 500 Blatt A4 quer und ca. 3000 Blatt A4 normal.
“Bei so wenig Kapazität muss man ja dauernd nachfüllen”, dachten sich die Kollegen wohl und so gibt es nun noch einen weiteren Papiervorrat: 10000 Blatt zusätzlich!
Thursday, May 24. 2007
Ich geh dann jetzt gleich mal nach Hause.
Meinen Büromitbewohner habe ich heute gar nicht gesehen — nicht mal zum Mittagessen. Vielleicht sollte er mal zur Personalabteilung gehen und um Abänderung seiner Berufsbezeichnung bitten. Meeting Engineer wäre sicherlich ein adäquater Begriff.
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Kommentare
Wed, 28.12.2011 13:54
Ich verstehe nicht, wo das Pro blem her kam. Bei mir installi erte Ubuntu auf einem Dell- La ptop sofort ohne Problem [...]
Tue, 04.01.2011 08:22
Wow zu Lunik wär ich auch gern gegangen! Könnte euch nen Bericht über Rock im Park näc hstes Jahr liefern, auch [...]
Wed, 19.05.2010 23:37
Wirklich echt schöne Videos vo m A380! Ein tolles Flugzeug!
Thu, 21.01.2010 01:14
Zufällig grade hier gelandet. Du hättest auch über System un d sprachverwaltung gehen könne n sollst sowieso machen [...]
Wed, 20.01.2010 19:55
Eben und aus genau dem zuletzt genannten Grund sind Linux un d ich auch immer noch keine Fr eunde