Monday, December 4. 2006
In der Firma haben wir ein uraltes vier Jahre altes, externes SCSI-Raid an einem System, bei dem nun am Wochenende eine Platte versagt hat. Ein Grund mehr, es abzuschalten und die verbleibenden Dienste zu migrieren.
Ein Nutzer aber meinte, dass es gerade ganz schlecht ist, den Entwicklern das beizupulen, den Server zu wechseln. Wir sollten noch mal schauen, ob wir nicht doch noch eine passende Platte haben. Und die haben wir: 'Ne süße kleine 36GB-Platte.
Also den HotSwap genutzt, Platte raus, den Frame umgeschraubt und die Platte wieder rein. Wir waren noch nicht mal im Menü bei „Detect new device“, als das Programm das schon selbst rausfand und mit der Recovery-Prozedur begann. Perfekt! Gutes, altes System!
Friday, December 1. 2006
Frohen Mutes und gut gelaunt komme ich heute morgen in die Firma (meine derzeitige Aufgabe macht richtig Spaß), flattert mit eine Mail vom Chef entgegen: Per ... einen Neuen (muss sofort erfolgen).
Gruß
$Chef
Worum ging es? Mein Projektleiter hat meinen Chef (ohne mein Wissen) gefragt, ob ich nicht einen neuen Rechner bekommen kann, da der alte für meine Entwicklungsarbeiten zu langsam ist. Das ist doch mal eine Überraschung!
Thursday, November 9. 2006
Heute morgen um 9:00 Uhr hatte ich zusammen mit einigen Kollegen einen Termin bei einem Kunden. Da ich eigentlich nur eins von den ca. zehn Themen auf der Tagesordnung der Vormittagsbesprechung hatte, wollte unser Projektmanager mein Thema eigentlich vorziehen, damit ich anschließend wieder gehen und produktiv werden konnte.
Leider machte der Kunde uns da aber einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Leute, die andere Themen der Tagesordnung bearbeiten hatten nur bis 11:00 Uhr Zeit, sodass diese Themen zuerst bearbeitet werden mussten. Natürlich wurden aber auch diese Themen bis dahin nicht fertig. Gegen 11:45 Uhr fingen wir dann mit meinem Thema an – und unterbrachen es eine Viertelstunde später wieder, da wir zeitig zum Mittagessen mussten, um pünktlich wieder im Lande zu sein, um andere Kollegen von mir, die an der Nachmittagsbesprechung teilnehmen, nicht vor dem abgeschlossenen Besprechungsraum warten zu lassen.
Kleine Anmerkung am Rande: Das Mittagessen (ich hatte ein Rinderhüftsteak auf Toast mit Pommes und Bohnensalat) war echt klasse
Natürlich war ich im Anschluß an die Pause dann auch nicht wieder dran, da just in dem Zeitslot ein Mitarbeiter des Kunden für ein Thema zur Verfügung stand. Letztlich aber – so gegen 15:00 Uhr – konnte ich dann endlich mein Thema zu Ende bringen, womit ich dann um 15:45 Uhr auch durch war.
Eigentlich war geplant, dass ich spätestens um 10:00 Uhr die heiligen Hallen des Kunden wieder verlasse und dann auch um 13:00 Uhr an der Teambesprechung und um 14:00 Uhr an einer anderen Sitzung teilnehme. Eigentlich hatte ich auch geplant, noch eine Projektübernahme ein wenig weiter voranzutreiben. Aber das war heute nichts...
Monday, November 6. 2006
Mitgeliefertes Betriebssystem: Legales Windows® XP Professional
Aus einem offiziellen Datenblatt für ein Lenovo ThinkPad...
Tuesday, October 31. 2006
Ich halte eine c't, die ich über unseren Firmenverteiler bekommen habe, in der Hand:
12.12.
Hmmm. Dass die Dezemberausgabe mancher Zeitschriften schon Anfang November herauskommt, ist ja bekannt. Aber so weit vordatiert?
Nein: Sie ist tatsächlich vom letzten Jahr - und war schon bei zehn der 25 vorgesehenen Leute...
Tuesday, October 24. 2006
Der Zugriff auf die Datenbank ist fest eingestellt auf $Server mit der IP $IP. Der Login und das Passwort sind fest in das Programm eingebaut.
Zwei Sätze aus der Doku eines kleinen Hilfsprogramms, das ein ehemaliger(!) Kollege mal geschrieben hat - in Delphi. Das Programm wird noch weiterhin gebraucht - ganz im Gegensatz zu dem Server, auf dem die Datenbank liegt. Diese ist nämlich so ziemlich das einzige, was darauf noch läuft. Jetzt sind wir am überlegen, was wir machen:
Option 1:
Delphi Entwicklungsumgebung (gibt es sowas?) installieren, sich durch die Sourcen wühlen, sie korrigieren und das Programm neu kompilieren. Mit Delphi kennt sich hier niemand aus. Der ehemalige Kollege meinte nur, dass er das schneller und einfacher mit Delphi machen könnte. Dann das neue Programm an alle Kollegen verteilen (weil die es ja nicht direkt vom Server starten, sondern es sich lieber vorher runterkopieren
Option 2:
Die Datenbank auf den neuen DB-Server kopieren und dem Rechner ein virtuelles Interface mit der entsprechenden IP-Adresse des alten Rechners geben. Das ist zwar einfacher für alle Beteiligten, aber verursacht höchstwahrscheinlich Probleme mit der Datensicherung (hatten wir schon einmal).
So oder so: Die Software ist nicht wartbar (weil der Ex-Kollege sein Süppchen gekocht hat) und Konfigurationsdaten sind fest eingebrannt, anstatt in einer config-Datei zu stehen. Wäre er noch hier... :laser:
Friday, October 20. 2006
Da saß ich dann so mit meinen Kollegen beim Mittag und wir unterhielten uns über den Bremer Freimarkt und die Attraktionen. Unter anderem auch darüber, dass ja mal eine Hängeachterbahn da war und man da ja „verdammt nah“ an den Pfosten vorbei ist. Daraus entwickelt sich der Dialog:
Kollege: „Ein mitgenommener Schirm könnte die Fahrt schon am nächsten Pfosten beenden. “
Ich: „Ja - Oder ein Werkstattwagen“
Diese Stille danach am Tisch...
Heute Mittag war mal wieder indisch in der Kantine angesagt. Na? Wer errät, was es gab?
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Tuesday, October 10. 2006
Nach dem Essen. Azubine 1 holt ein Stück Lebkuchen aus ihrer Tasche.
Azubine 2: „Och nee, Du hast doch gerade erst gegessen und meintest Du wärst so voll“
Azubine 1: „Das muss jetzt sein. Bei mir ist schon fast Weihnachten!“
Azubine 2: „Ich muss erst noch Ostern verkraften...“
Wednesday, October 4. 2006
Bei mir in der Firma ist die Frauenquote niedrig. Ich glaube, sie unterschreitet 20%. Von daher ist es vielleicht sogar einmalig, dass ein Kerl mit zwei Kolleginnen zusammensitzt - so wie ich.
Morgen nun ziehen die Kolleginnen bei mir aus, mein Umzug steht aber erst in vier Wochen an. Da wir uns in den vergangenen 1,5 Jahren eigentlich immer sehr gut verstanden haben, meinte Kollegin A am Freitag zu mir: „Bring doch Mittwoch mal einen Kuchen mit. Dann können wir nochmal ein wenig gemütlich zusammensitzen.“
Womit sie nicht gerechnet hat: Ich habe gestern gebacken und wirklich einen Kuchen mitgebracht. Schade war nur, dass Kollegin B diese Woche krankgeschrieben ist. Da Kollegin B aber in der Nähe der Firma wohnt, schlug ich vor: „Dann gehen wir eben rüber zu ihr“. Und so nutzten wir das Arbeitszeitmanagement aus, riefen sie an, gingen zu ihr rüber und quatschten dort in Ruhe bei Kaffee und Kuchen.
Morgen, wenn die Damen dann aus ‚meinem‘ Büro raus sind, bekomme ich zwei neue Kollegen rein. OK - ich bin ehrlich: Kolleginnen, Azubinen um genau zu sein. Dennoch werde ich aber nicht nur den Kaffee vermissen.
Tuesday, September 26. 2006
Ich komme (8:45h) ins Büro rein und sehe schon einen Zettel auf meiner Tastatur: „Guten Morgen Malte, $Chef braucht dringend Deine Hilfe. 8:22h“. Die Kollegin, die mir das schrieb, war noch im Raum und konnte mir so nochmal die Dringlichkeit versichern.
Ich rief auf $Chefs Telefon an: Geht keiner ran. Dann der Versuch auf dem Handy: Mailbox. OK, Sekretariat: Besetzt. Ich schaltete noch schnell den Rechner ein und ging ins Sekretariat, um mir sagen zu lassen, wo $Chef ist. Ich eilte in den Besprechungsraum, wo er ganz in Ruhe mit Kollegen saß und außer einem „Hallo Malte“ keine Notiz von mir nahm. Ich fragte vorsichtig an: „Du brauchst dringend meine Hilfe?“. „Nö. So dringend eigentlich nicht. Ich muss nachher nur mal mit Dir sprechen. Ist aber nichts Wildes“. Na toll. Auf die Aufregung erst mal 'nen Kaffee.
Friday, August 18. 2006
Ich spiele X-Wars, ein Browsergame, in dem Planetenkoordinaten in der Form 12x34x56 angegeben werden. Gerade eben habe ich mein Urlaubsantrag ausgefüllt und ins Datumsfeld habe ich 18x08x06 statt 18.08.06 eingegeben. Argh! Ich brauche Urlaub!
Thursday, August 10. 2006
Kommt ein Kollege gerade aufgelöst ins Büro rein und meint, dass einer unserer Entwicklungsrechner nicht mehr läuft. Selbst rebooten geht nicht und auf den Knopf drücken wollten die drei Kollegen rund um die Kiste auch noch nicht.
Ich bereite mich also auf eine Operation am offenen Herzen vor, schenk mir noch einen Kaffee ein (für die zittrigen Hände  ) und mach mich mit dem Kollegen auf den Weg ins Labor.
Erste Diagnose: Oh ja, das KDE sieht nicht gesund aus. Mauszeiger bewegt sich aber noch. [Alt-F1] - OK: Lebenszeichen noch vorhanden - die Konsole scheint zu funktionieren. Ich setze das Skalpell an und siehe da: Einloggen geht auch. Kaum nutze ich den Tupfer "/etc/init.d/xdm restart", ist die Operation auch schon gelungen, das KDE zeigt einen freundlichen Login-Screen. Nun noch eben zugenäht (Logout auf der Konsole *g*) und schon konnte ich meine noch volle Kaffeetasse wieder zurück ins Büro tragen...
Das war ja einfacher als die Entfernung eines Blinddarms
Tuesday, August 8. 2006
...so schallt es heraus:
(eine Mail an mich)
Brauche Zugriffberechtigung (Vollzugriff) für \\$Server\$Pfad\$zum\$Verzeichnis
Ohne Betreff, Gruß und Bitte. Ich konnte nicht anders als:
Brauche
- Genehmigung von $Verzeichnisverantwortlicher.
- Eis
Monday, August 7. 2006
Heute war ich eine gute halbe Stunde eher im Büro als eigentlich üblich. Und dafür gibt es einfache Gründe:
• Schnuff hat nicht bei mir übernachtet,
• Ich habe kein Internet,
• Die Milch war alle --> Kein Frühstück.
Wenn ich nicht noch nach meinem Headset für's Handy gesucht hätte, wäre ich noch eher da gewesen
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Kommentare
Wed, 28.12.2011 13:54
Ich verstehe nicht, wo das Pro blem her kam. Bei mir installi erte Ubuntu auf einem Dell- La ptop sofort ohne Problem [...]
Tue, 04.01.2011 08:22
Wow zu Lunik wär ich auch gern gegangen! Könnte euch nen Bericht über Rock im Park näc hstes Jahr liefern, auch [...]
Wed, 19.05.2010 23:37
Wirklich echt schöne Videos vo m A380! Ein tolles Flugzeug!
Thu, 21.01.2010 01:14
Zufällig grade hier gelandet. Du hättest auch über System un d sprachverwaltung gehen könne n sollst sowieso machen [...]
Wed, 20.01.2010 19:55
Eben und aus genau dem zuletzt genannten Grund sind Linux un d ich auch immer noch keine Fr eunde