Wednesday, January 20. 2010Abenteuer Ubuntu
Wie ich ja Sonntag schrieb, ist mein Rechner (schon seit Monaten) kaputt. Mittlerweile habe ich auch das Mainboard und Grafikkarte und den RAM ausgetauscht, aber das Problem besteht weiter, sodass es eigentlich nur noch der Prozessor sein kann. Einen passenden mit eben der Leistung bekomme ich allerdings leider nicht mehr, weil es eine hochgezüchtete Medion-Spezialanfertigung ist. Da der Rechner aber eh vier Jahre alt ist, wird er demnächst dann abgelöst. Und da das meiste, was man (privat) am Rechner macht eh im Netz abläuft, hat mich das in den letzten Monaten auch noch nicht allzu sehr gestört (OK: Zugriff auf einige Daten der SATA-Platten, die ich in die anderen Rechner mangels SATA nicht mal eben so einstöpseln kann wäre schon schön gewesen...).
Mittlerweile werden die Rufe “Kann ich jetzt auch endlich mal an meinen Rechner” seitens meiner Liebsten aber immer energischer und so habe ich mir mal einen Uralt-PC (80GB HDD, 1700 MHz AMD Sempron(?), 512 MB RAM) geschnappt, um “mal eben” Linux drauf zu installieren. Und da ich im Gegensatz zu Debian, Redhat, Yellow Dog und Suse bisher noch nichts mit Ubuntu zu tun hatte, wollte ich das doch gleich mal ausprobieren. Aber man kennt das ja: Man installiert eine ganze Zeit lang und als das System das erste mal richtig hochfährt kommt als erstes die Meldung, das noch Updates von ca. 500MB nachgeladen werden müssen. Also dachte ich mir: Suchst Du Dir einen Netinstaller, so braucht man nicht zweimal 500 MB runterladen und auch nur die halbe Zeit. Das klappte auch alles so weit ganz gut: Das 12MB-Iso war fix gebrannt, ab in den alten Rechner damit und: Nix. Das Combo-Laufwerk scheint wählerisch zu sein, was CDs angeht. Noch mal auf einen anderen Rohling gebrannt und: Nix. Gut. Was solls. Wir haben ja noch ein anderes Laufwerk griffbereit. Angestöpselt, CD rein und auf dem Bildschirm steht boot:_ Super! Also die Eingabetaste gedrückt: Nix. WTF! Und warum leuchtet die NumLock-LED nicht? Natürlich, Murphy schlägt zu. Wo man sich im BIOS noch fleißig der Tastatur bedienen kann, vergisst der Rechner einen Schritt weiter wieder, dass er mit USB-Tastaturen eigentlich umgehen kann. Also noch ein alte PS2-Human Interface Device rausgekramt und ab dafür: "Disk Error 10". Auf der anderen gebrannten CD (die im neuen Laufwerk natürlich auch funktionierte) das gleiche Problem. Und ja: Die MD5-Checksumme stimmte. Und abgeschlossen war die CD auch. Was blieb also übrig: Doch der Umweg, erst die veralteten Pakete einer echten CD zu installieren, um dann die Updates nachzuschieben. 20 Minuten später war dann das ISO auch heruntergeladen, gebrannt und eingelegt. Ein paar Dinge eingestellt: Partitionierung, Zeitzone und Sprache (Deutsch!) ging es los. Nachdem der Fortschrittsbalken auf 51% sprang, lächelte mir der Text “Die Installation ist fast abgeschlossen!” entgegen. Welch Sarkasmus der Programmierer doch wohl hatte... Nundenn: Eine Viertelstunde später war es dann auch so weit und ich konnte loslegen — mit den Updates. Waren dann auch nur 450 MB und gute zehn Minuten Zeitaufwand. Positiv fand ich, dass Ubuntu mir sagte, dass man mit den original NVidia-Treibern sicherlich “noch mehr” (als die Anzeige nur auf einem Bildschirm darzustellen?) aus der Grafikkarte herausholen könne, aber dies ja kein OpenSource sei. Ein Klick weiter und die Treiber und Einstellungssoftware war trotzdem geladen. Nach einem Reboot hatte ich dann auch beide Monitore aktiv, jedoch nur einmal in voller Auflösung, der zweite — analog angeschlossene — wurde nicht erkannt und wurde dann sicherheitshalber in einer Maximalauflösung von 640x480 betrieben. Es war weder durch die Erkennung noch sonstwie über die grafische Benutzeroberfläche möglich, dem Rechner zu verklickern, dass er doch einfach einen "Generic 1280x1024" annehmen soll. Erst nach einer halben Stunde Googeln habe ich dann einen passenden Auszug gefunden, den ich schließlich in die /etc/X11/xorg.conf eintragen konnte. Nach dem "/etc/init.d/gdm restart" lief es dann endlich. Wie zum Teufel soll das denn jemand hinbekommen, der noch nie was von X11 etc. gehört hat hinbekommen?!? Nachdem nun alles optisch schon mal ganz in Ordnung aussah, wollte ich ein paar Sachen einrichten: Der Firefox hat sich ja schon als recht brauchbar erwiesen, die ersten Bookmarks habe ich dann auch gleich eingerichtet. Nun noch Eben den Thunderbird einrichten. Thunderbird? Ach so. Man setzt unter Ubuntu eher auf Evolution? Egal: Nachdem ich Endlich das Softwaremanagement gefunden habe (nein, nicht in einem der beiden Systemorder, sondern als letzter Punkt im Anwendungsstartmenü...), waren es auch nur noch zwei, drei Klicks bis der Donnervogel installiert war. Auf Englisch. Wozu habe ich eigentlich das System damals auf Deutsch aufgesetzt? Warum schaffen sie es, den als Standard installierten Firefox auf Deutsch zu installieren, aber den Thunderbird nicht? Tante Google war auch hier wieder mein Freund: "sudo apt-get install language-support-de", sagte man mir. Da ich ein Freund von apt bin, war das dann auch kein Thema und fix erledigt. Nur half es nichts. Nochmal gegoogelt: "sudo apt-get install thunderbird-locale-de" fehlt noch. Juhu. Endlich habe ich den Rechner schon mal so weit, dass man Mailen und Surfen kann. Hat ja auch nur eineinhalb Abende gedauert. Ich nutze Linux ja auch in der Firma und finde viele Dinge ja auch richtig gut (apt bzw. zypper und das damit zusammenhängende Updateverfahren für eben fast alle Programme), aber wie soll man denn bitte einen Linux-Newbie dazu bringen, das mal zu installieren, wenn man selbst doch schon recht stark gefordert wird? Sunday, January 17. 2010Allgemeinupdate...
Hier ist ja irgendwie schon ewig nichts mehr los, aber das will ich nun mal wieder ändern. Mal schauen, ob noch jemand mitliest. Kommentare sind willkommen!
Holger “beschwerte sich” letzte Woche in einem Kommentar, dass es mit der Kategorie ‘Bauleben’ ja gar nicht weiter geht. Recht hat er. Aber wie das immer so ist: Irgendwas ist ja immer. Zunächst war es die Tatsache, dass Bau und Arbeit ‘nebenher’ einen doch ganz schön fordern und als wir schließlich eingezogen sind — das war schon im September — da machte mein Rechner die Grätsche. Und zum Leidwesen meiner Liebsten, habe ich es immernoch nicht gebacken bekommen, mir einen Neuen zu kaufen... Fangen wir zunächst mal mit dem Haus an: Mit dem letzten Update hier im Blog waren die Fenster drin. Jetzt wurden die Elektrokabel, die Leerrohre, sowie Gas- und Wasser- und Heizungsrohre verlegt. Danach kam der Putz auf die Wände und der Estrich wurde verteilt. Es dauerte ca. eine Woche, bis man das Haus danach wieder betreten durfte (genaue Daten habe ich derzeit, da sich die älteren Bilder ja noch auf dem defekten PC befinden). In dieser Zeit war es wirklich gut, dass ich jeden Morgen auf dem Bau sein konnte, da sicherlich viele Sachen anders gemacht worden wären, wenn ich nichts gesagt hätte: Beispielsweise hatte ich keine Pläne vom Bauleiter bekommen und so konnte ich dem Heizungsinstallateur erst in letzter Sekunde sagen, dass ein Heizkörper an einen anderen Platz muss, da am ursprünglichen Platz eine Schiebetür vorgesehen ist. Apropos Schiebetür: Zu ungefähr der Zeit flatterte uns ein Prospekt von Toom ins Haus, in dem eine satinierte Glasschiebetür für 399 Euro im Angebot war. Leider hatten sie die Tür nicht in der Ausstellung, aber bei dem Preis (vergleichbare Türen haben wir für ca. 1200 Euro gesehen) sind wir das Risiko eingegangen, die Katze im Sack zu kaufen. Und wir haben es nicht bereut! Als der Estrich soweit trocken war, das er weiterverarbeitet werden konnte, gingen auch die weiteren Innenarbeiten weiter und wir bekamen einen Schlüssel, sodass wir auch die Dinge tun konnten, die wir selbst übernommen haben: Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Um nichts grundsätzlich falsch zu machen, holten wir uns einen Malermeister, der uns sowohl eine Farb- als auch eine Verarbeitungsberatung geben sollte. Dies konnten wir zusammen in nur zwei Stunden abschließen: Er erklärte uns, wie wir die Decke zu spachteln haben, empfahl uns — nachdem wir unsere Planungen darlegten — eine helle Grundfarbe (“Terra 18”) und bestärkte uns darin, in jedem Raum eine Wand in einer (jeweils verschiedenen) Kontrastfarbe zu streichen und gab uns schließlich Tipps zur Verarbeitung, Untergrundvorbereitung, dem Abkleben der Farbkanten, etc. Das Beste war jedoch die Tatsache, dass die Farben bei ihm vom Preis her günstiger waren als im Baumarkt und auch bei der Maler-Einkaufsgenossenschaft! Und geliefert wurde auch noch frei Haus! Während wir also zwei Wochen Urlaub damit verbrachten, die Decke zu spachteln und zu streichen, die Wände grundierten, abklebten und strichen, arbeiteten die anderen Handwerker auch weiter: Die Heizungsbauer flanschten die Heizkörper an die frisch gestrichenen Wände (die waren erfreulicherweise schon fertig: Ich möchte nicht darüber nachdenken, wie das gewesen wäre, wenn wir dahinter hätten streichen wollen), der Elektriker klemmte die Dosen und Schalter an, die Holztreppe wurde eingesetzt und der Fliesenleger wurde aktiv. Hier muss ich mal eine Lanze für den Fliesenleger brechen: Wenn wir eine Medaille für den besten Handwerker verteilt hätten: Die Trophäe wäre an ihn gegangen (nicht an die Firma! Die würde ich nie weiter empfehlen!). Der Mann hat echt mitgedacht und alles wirklich genau so umgesetzt, wie wir es uns gewünscht haben. Während im Folgenden noch die weiteren Restarbeiten erledigt wurden, verdienten wir zwei wieder das Geld, was wir im nächsten “Urlaub” schließlich für die Bodenbeläge ausgaben: 30m² Parkett im Erdgeschoss und ca. 80m² Laminat im Ober- bzw. Dachgeschoss. Im Schlafzimmer liess sich das Laminat auch völlig problemlos verlegen, aber das war auch eigentlich nicht anders zu erwarten, schließlich ist es für uns beide ja nicht das erste mal, dass wir Laminat verlegen. Probleme gab es allerdings im Arbeitszimmer: Mit jeder Reihe (und die musste man bei dieser Laminatsorte immer komplett in die vorherige Reihe einklicken) wurde es schwieriger, bis es schließlich bei der sechsten Reihe gar nicht mehr ging. Ein Blick über die einzuklickende Reihe offenbarte auch den Grund: Während die Ecken an die alte Reihe anschlossen, war in der Mitte ein drei Zentimeter breiter Spalt. Schließlich riefen wir den Kundendienst, der das Ganze am nächsten Morgen dann in Augenschein nahm und dem Laminat attestieren musste, dass es komplett verzogen ist. Und so tauschten sie alle 27 Pakete anstandslos wieder um (inkl. Abholung und Anlieferung). Das Geheimnis des Laminats im Schlafzimmer ist übrigens, dass die dort verlegten Pakete aus einer Nachlieferung waren und somit eine andere Charge. Mit dem neuen Laminat klappte dann schließlich auch alles hervorragend und auch das Parkett machte uns keine Sorgen. Am 8. September war schließlich Übergabe und das Einzige, was noch nicht beziehbar war, war das Dachgeschoss: Hier fehlten (siehe Foto) noch die letzten Platten an der Decke, sie war noch nicht gespachtelt, geschweige denn gestrichen und somit fehlte natürlich ebenfalls die Farbe an der Wand und das Laminat auf dem Boden. Während der Übergabe gab es noch ein kleines Problem mit der Bank: Die haben das Geld erst nicht frei gegeben, da ihnen mein Gehaltsnachweis der letzten drei Monate fehlte. Nach meinem Tipp, doch einfach mal auf mein Gehaltseingang auf dem Girokonto zu schauen, wurde die Dame am anderen Ende der Telefonleitung “hörbar rot” und auch das Problem war aus dem Weg geräumt. Selbstverständlich gab es noch eine kleine Restpunktliste, aber das waren alles keine größeren Sachen: Ein falscher Schließzylinder, Austausch einer Scheibe mit einem Kratzer, etc. In der darauffolgenden Woche sind wir schließlich hier eingezogen. Neben den Möbeln aus der alten Wohnung hielt natürlich auch noch das ein oder andere Neue hier Einzug: So ist (schon im August) eine nagelneue Küche eingebaut worden und da wir in der alten Wohnung eine Theke hatten, die hier nicht passend gewesen wäre, haben wir uns auch noch einen neuen Esstisch nebst Stühlen und einer Bank gekauft. Das Abenteuer Hausbau ist an dieser Stelle allerdings noch nicht zu Ende: Da folgen nun noch die Episoden: Sat-Schüssel, Duschabtrennung, Kamin und Dachgeschoss: Für den Sat-Empfang habe ich alles vorbereiten lassen: An allen möglichen (und unmöglichen) Stellen sind Sat-Dosen installiert (und nebenher habe ich auch noch sieben Telefon und zehn Netzwerkdosen im Haus verteilt), sodass ich “nur noch” eine Schüssel auf das Dach bringen, ausrichten und an die im Spitzboden bereit liegenden Kabel anflanschen musste. Gesagt, tun getan. So schwang ich mich aus der Gaube auf das Dach und hängte die Schüssel an die vorher von innen an den Dachbalken befestigte Dachsparrenhalterung. War alles in allem ca. drei Stunden Arbeit, wobei mir Kirsten etwa die Hälfte davon geholfen hat. Das Material hat keine 150 Euro gekostet. Also wieder gut was gespart, denn das Angebot, was mir ein Nachbar weitergegeben hat, hätte sich auf über 700 Euro belaufen. Die Duschabtrennung war auch noch so eine Sache. Eigentlich hatte ich sie bei der Firma bestellt, die hier auch Heizung und sonstiges Sanitärzeugs gemacht hat. Da unsere Dusche aber nun etwas größer ist, rief mich die Firma an und sagte, dass dies ja ein Sondermaß sei, und man somit statt der ca. 1800 Euro noch mal 300 Euro mehr haben müsste. Das veranlasste mich dazu, eben genau dies noch mal als Angebot von zwei anderen Firmen zu holen. Und siehe da: Zwei Antworten, die sich um 5 Euro unterschieden — untereinander! Denn mit 1512 bzw. 1517 Euro unterschieden sie sich doch sehr erheblich vom Angebot meines “Haus-Installateurs”. Damit konfrontiert war er aber trotzdem nicht in der Lage darauf einzusteigen (das habe ich ihm angeboten, da ich ansonsten mit seiner Arbeit ja durchaus zufrieden war). Zwei Wochen nachdem wir eingezogen waren, stand nun auch endlich unsere Abtrennung und so konnten wir auf 8464cm² duschen ohne das halbe Bad unter Wasser zu setzen... Wir hatten gerade alles so weit fertig — die ersten Bilder hingen, die letzten Fußleisten waren angebracht, etc. — da kam eine Hiobsbotschaft: Die Maurerfirma, die den Schornstein (für einen Kamin, den wir später noch kaufen wollen) eingesetzt hat, hat uns (und zwei Nachbarn) ein falsches Innenrohr installiert: Mit dem hätte man nur Gas- oder Ölöfen betreiben dürfen. Schließlich hatten wir aber Glück im Unglück: Die meiste Arbeit konnte vom Dach aus verrichtet werden und mit dem Abdecken des Parketts war auch im Wohnzimmer kaum Dreck entstanden. Immerhin hatte das aber auch einen Vorteil, denn anstatt im Nachhinein eine teure Bohrung zu machen, um das Kaminrohr an den Schornstein anzubringen, setzten sie uns gleich ein vernünftiges T-Stück in die richtige Höhe ein. Und bevor wir nun zu den Bildern kommen: Das Dachgeschoss haben wir vor Weihnachten auch noch fertig bekommen: Im November haben wir Decke und Wände angemalert, Anfang Dezember haben wir schließlich eine Leiter geliehen bekommen, sodass wir das Treppenhaus im oberen Bereich fertig machen konnten und eineinhalb Wochen vor Heiligabend haben wir schließlich den Boden verlegt: Mit vier Leuten klappte es dann doch. Das Problem diesmal war, dass ich die Leisten längs des Lichts verlegt haben wollte — so, wie es auch überall sonst im Haus der Fall ist. Das ist aber eine Länge von ca. 7-8 Metern. Zum einen ist es sowieso über die Länge schwierig verlegbar (weil man ja wie oben beschrieben die Reihe komplett einklicken muss), zum anderen war auch hier das Laminat nicht so 100%ig gerade, wie wir uns das erhofft hatten. Mit vereinten Kräften konnten wir die ca. 30m² aber an einem Nachmittag verlegen. Ich hatte allerdings noch nie so viel Muskelkater in den Oberschenkeln wie am darauffolgenden Tag... An Weihnachten hatte das Haus dann seine erste echte Bewährungsprobe: Zu Besuch waren mein Vater mit Frau, meine Schwester mit Mann, die andere Schwester mit Mann und zwei Kindern und schließlich Kirstens Bruder nebst Freundin. Mit zwölf Leuten (von denen acht bei uns übernachtet haben) hatten wir das Haus vom 23. bis zum 26. voll. Und abgesehen davon, dass ich Dööspaddel nur ein Fäßchen Bier hatte, was keine halbe Stunde gereicht hat, hat von vorne bis hinten alles super geklappt. So. Mit diesem kurzen Abklatsch über das letzte gute halbe Jahr kommen hier endlich die Bilder: Das Dachgeschoss Anfang September: Die Treppe ist noch eingepackt, die Abseite noch nicht geschlossen und an Farbe und Laminat war noch gar nicht zu denken. Ende September sieht die Küche schon bewohnt aus. Alle Bodenfliesen (Küche, Flur, Bad) liegen in die selbe Richtung. Essecke mit neuem Mobilar. Dazu die günstige Schiebetür und die schräge Wand, die schon Thema anderer Blogeinträge war. Das Wohnzimmer in die andere Richtung. Lampen fehlen immernoch. Das Bier? Am Vorabend war Stühlerücken... Im Arbeitszimmer ist Cyan/Petrol die Kontrastfarbe. Ich sitze gerade am Rechner mit dem einen Monitor. Der doppelt bestückte ist immer noch kaputt. Verteilerschrank für Telefon und Netzwerk, sowie Schmalspur-NAS (Festplatte an Fritz!Box 7270). Noch nicht ganz fertig... Ein großer Spiegel vergrößert das Bad optisch. Mit Haftfolie auf den Scheiben ist es nun auch uneinsehbar. Mit Abtrennung! Die Dusche steht auf einer Stufe und hat die gleichen, großformatigen Bodenfliesen optisch passend eingefügt. Mitte Dezember war das Dachgeschoss auch fertig. Hinter der noch nicht eingebauten Tür rechts müssen wir "nur noch" ein kleines Gästebad einbauen. Später. Tuesday, May 12. 2009A380 in Bremen
Am vergangenen Sonntag feierte der Bremer Flughafen “100 Jahre Luftfahrt in Bremen”. Für den Massenandrang sorgte unter anderem der A380, den ich auch im Film festgehalten habe:
Viel Spaß! Tuesday, December 9. 2008Verdammt kalt...
Wenn die Ausgangssituation nicht so traurig wäre, könnte es ein schöner CL-Abend werden. Zumindest zeigt mein Premiere HD schöne Szenen
Wednesday, August 20. 2008Reifenumfangsmessung für Nerds...
An meinem Fahrradcomputer hat sich der Reifenumfang verstellt — wie auch immer. Wie aber messe ich den exakten Reifenumfang (wird in Millimetern angegeben)?
Ganz einfach: Einen halbwegs richtigen Wert für den Umfang einstellen (28" • π ≈ 2200mm). Tageskilometer im GPS-Gerät und im Fahrradcomputer auf Null stellen und losradeln. Gute acht Kilometer später auf der Arbeit kann man dann einfach mit der Rechnung (FC-km / GPS-km) • 2200mm den echten Wert ausrechnen Wednesday, July 16. 2008Hauspapa
Nachdem am vergangenen Wochenende die Nachbarn aus dem ersten Stock ausgezogen sind, ist dort nun eine 26-jährige eingezogen. Ganz oben wohnt schon seit letzem Jahr ein ebenso alter Nachbar.
Mit meinen 30 Lenzen bin ich nun Hausältester... Wednesday, March 19. 2008Wieder ganz. Fast ganz...
Heute morgen wollte meine "Immer-dabei-hab"-Kamera (Exilim Z50) nicht mehr: Das Objektiv fuhr ein, zwei Millimeter aus und ab da tat sie nichts mehr: Noch nicht mal mehr der Wiedergabemodus wollte funktionieren. Da ich einen leeren Akku ausschloss, dachte ich mir, dass es ein mechanisches Problem sein müsste. Vor einer dreiviertel Stunde setzte ich mich als dran und begann das kleine Mistvieh aufzuschrauben und mich Stück für Stück durchzuhangeln. Zwanzig Minuten später hatte ich eine Schale mit 16 Schräubchen (Kopfdurchmesser und Länge je 2mm) und ca. acht Einzelteile vor mir liegen. Unter anderem war das Objektiv herausoperiert — und an dessen Mechanik musste es ja liegen. Vorsichtig noch die "Ist das Objektiv eingefahren"-Lichtschranke entfernt, um den Objektivmotor besser herauslösen zu können. Dabei festgestellt, dass der andere Motor wohl der Fokus sein muss. Anschließend mit sanfter Gewalt am Zahnrädchen gedreht und nach zwei mal knacken (pro Richtung) war das Rad wieder freigängig.
Objektivmotor eingeschraubt, Lichtschranke angeflanscht, Objektivstecker Nummer eins wieder hineingewürgt, Objektivmodul in Position gebracht, zweiter Stecker ran, Blende fixiert, Display aufgesetzt, zwei Seitenteile an die rückwärtige Schale angeschraubt, selbige in Position gebracht, vordere Blende mit sanfter Gewalt wieder aufgesetzt und die letzten sechs Schrauben angeschraubt, getestet und für gut befunden. Was soll die letzte Schraube denn noch in der Schale? Tuesday, March 4. 2008"Eigentlich alles" ist kein Musikgeschmack
...nennt sich eine Gruppe im StudiVZ. Dem stimme ich zwar voll zu, aber wenn ich einige Namen in den Raum werfe, was ich alles gut finde, müsste ich auf die Frage nach meinem Musikgeschmack eigentlich so antworten. So war mein erstes auf Kassette überspieltes Lied — wohl so kurz nach meiner Einschulung — “People Are People” von Depeche Mode. Na ja: Eigentlich ein Song, der einem einen guten Musikgeschmack attestiert
Von den Straits (und apäter Frontman Mark Knopfler auf Solopfaden) kamen in den folgenden Jahren noch etliche Alben hinzu. Das Highlight schlechthin war natürlich das Open Air im Bremer Weserstadion im Juli(!) Ein Jahr später war ich wieder im Weserstadion. Nicht, dass ich Dire Straits den Rücken gekehrt hätte, aber Guns N'Roses war In meiner Oberstufenzeit — mittlerweile ja in Esens — war sowieso alles durcheinander. Was wir da alles gehört haben: Wizo, Fettes Brot, NoFX, Bad Religion oder Smashing Pumpkins. Als einer von wenigen widmete ich mich aber zusätlich auch den Klängen von Lacrimosa, Witt und Apocalyptica. Diese Richtung intensivierte sich, als ich dann nach Bremen kam: Meine damalige Freundin hörte ebenfalls diese Musik (welch Wunder, wenn man sich auf dem Zillo Festival kennenlernt...) und in Bremen gab es auch endlich Clubs, die so etwas spielten. Zur Rabenschwarzen Nacht ging ich damals regelmäßig. Seit ein paar Jahren ist das zwar ziemlich eingeschlafen, aber im letzten halben Jahr hat das wieder zugenommen. Aber auch wenn ich die sich mittlerweile herauskristallisierte(n) Richtung(en) Industrial, Electro, EBM als favorisierte Richtung(en) angeben würde, gibt es immernoch Dinge abseits dieser “Linie”, die mir gefallen: Die Madonna Live DVD ist klasse, etliche Sendesaalkonzerte haben mir sehr gut gefallen und in Thailand habe ich mich durchaus mit dem Thai Pop / Thai Rock angefreundet. Eigentlich wollte ich aber darüber schreiben, dass mir heute ein Song in die Ohren gedrungen, der auch wieder völlig ab von dem ist, was man als normal bezeichnen würde: Susumu Hirasawa — The girl in Byakkoya. Hört mal rein und verdreht die Augen &mdash oder versteht mich Friday, February 8. 2008Wie sich die Zeiten ändern
Der 26. Januar 1998 — also ein Tag vor ungefähr zehn Jahren — lief zwischen 20:00 und 24:00 Uhr vermutlich so ab, wie so viele Abende in der Zeit: Der Zivildienstleistende Malte saß mit seiner
Der 26. Januar 2008 — also ein Tag vor ein paar Tagen — lief zwischen 20:00 und 24:00 Uhr ziemlich genau folgendermaßen ab: Malte und sein Kollege fahren auf einen einsamen Parkplatz irgendwo in der Nähe von Schwanewede. Die Woche vorher hat es tagelang geregnet. Nicht nur der Parkplatz, sondern auch die Wege und vor allem der Wald sind derbe matschig. Wir steigen aus. Natürlich regnet es. Die Kapuze wird über- und die Regenhose angezogen. Ich starte ein Produkt amerikanischer Militärtechnik um dessen Kollateralnutzen zu verwenden. Das GPS-Gerät führt mich zum ersten Hinweis des Nacht-Multicaches. Und so zieht es sich die nächsten vier Stunden hin: Zwei Kriegsdienstverweigerer machen sich auf eine Sunday, December 2. 2007Cache-Event
Am Wochenende vor dem Kolloquium hatte ich noch Genug Zeit und Ruhe, um am Achten Bremer Geocache Event teilzunehmen. Den ADFC-Tourenleiter, der die Live-Earth-Tour begleitete, hatte ich seinerzeit von einem GPS-Gerät überzeugt und wo er schon einmal eins hatte, fing er dann auch gleich mit dem Cachen an. Das macht er so exzessiv, dass er mich nach vier Monaten schon in der Zahl der gefundenen Caches überholt hat (ich bin seit über einem Jahr dabei...). Selbstverständlich wollte er somit auch am Event teilnehmen und so hatte ich auch gleich jemanden gefunden, der mich mit dem Auto mitnehmen konnte.
Treffen war um 15:00 Uhr und da wir zeitig losfuhren, hatten wir noch die Gelegenheit auf dem Weg einen frisch ausgelegten Cache zu heben. Nach der üblichen Viertelstunde Wartezeit ging es mit dem Eventcache los, der knapp zwei Stunden dauerte und uns dabei über fünf Kilometer Feldwege führte. Ordentlich durchgekühlt ging es dann mit der ganzen Truppe (geschätze 60-70 Leute...) in ein nahegelegenes Restaurant, wo Travelbugs, Geocoins, Cacheempfehlungen und Hinweise und andere Tipps ausgetauscht wurden. Im Anschluß haben einige schließlich noch den “KERN dER Sache” gesucht, einen Geocache, den Bernhard Hoëcker in der Sendung “Kerner” angepriesen hat zu verstecken. Nach dem Fund entstand auch das letzte Bild... Cacheempfehlung: “The Secret of Monkey Island, Teil 1”, ein sehr schwerer Cache, sowohl geistig als auch vom Terrain. Die Ruhe vor dem Sturm
Es ist ja nun nicht so, dass in letzter Zeit nichts mehr passiert. Im Gegenteil. Eigentlich war sogar eine ganze Menge los, aber irgendwie fehlte mir die Lust, das Erlebte in Sätze zu pressen. Ich weiß nicht, wie es es sich demnächst weiterentwickelt, aber heute habe ich gerade mal Lust und so blogge ich mal munter, was so alles passiert ist. Also nicht hinten überfallen, weil Euer Reader soviel ausspuckt...
Sunday, November 25. 2007Das Billy-Regal
Die Sache mit dem Telefonanruf von Marcus Rudolph steht ja noch aus...
Wie in meiner Blogroll ersichtlich, höre ich ja die Morgenshow Nachlese. Am Dienstag, den 6. November erwähnte der Dicke, dass er ein schwarzes, 60cm breites Billy-Regal sucht. Da hat er aber Glück gehabt, denn am Montag hatten wir Sperrmüll und um ein Haar hätte ich das da schon entsorgt, da es im Gemeinschaftskeller stand (alle anderen Kellerräume sind zu klein...). Am Freitag den 9. November telefonierten Marcus und ich dann im Podcall und er behauptete, sich sofort auf den Weg machen zu wollen. Daraus wurde letztlich nichts (ich wäre eh nicht zuhause gewesen...), und so war die Nichtabholung am 19.11. wieder Thema. Gestern hat er es aber nun endlich geschafft und ich bin das olle, schwarze Ding los und um eine Flasche Rotwein reicher... Tuesday, November 20. 2007Mai dai
Letzte Woche Mittwoch bekam ich das “vorläufige amtliche Zwischenergebnis” für die Benotung meines Bachelorreports: Mein Erstprüfer hat mir sein Gutachten inkl. der von ihm vergebenen Note zugeschickt. Mit dieser Note bin ich gut zufrieden, aber noch stehen die Bewertung des Zweitprüfers sowie meine Verteidigung aus, von daher kann sich an der Gesamtnote noch durchaus etwas verändern.
Da meine Eltern am Wochenende gerade mal in Bremen waren, haben wir die Zeit aber schon einmal genutzt, um auf den bisherigen Teil des Abschlusses anzustoßen und so lud ich sie zum Thailänder (welcher ja auch bei Kyu beliebt ist...) ein. Was das Essen und den Service angeht, können wir uns genauso wenig beschweren wie Kyu damals. Lediglich Schnuffs Essen war ihr ein wenig zu scharf, obwohl sie bei der Bestellung angab, es bitte nicht scharf zu machen. Als es ans Bezahlen ging, hatte ich das Geld schon fast in dieses Rechnungsheftchen gelegt, als ich sah, wie am Nachbartisch mit Karte bezahlt wurde. Mir fiel ein, dass ich ja noch meinen thailändischen Studentenausweis mit hatte, der nebenher auch noch eine Bankkarte der Krung Thai Bank ist. Flugs legte ich diese Karte hinein und die Bedienung warf nur einen kurzen Blick ins Heft und entschwand mit den Worten “Ah, mit Karte”. Es dauerte ziemlich lange und wir lästerten schon, ob die Angestellten letztlich gar keine Thais sind und sie nun erst einmal überall herumfragen mussten, ob irgendeiner von ihnen was mit der Karte anfangen konnte. Schließlich kam die Bedienung aber mit einem breiten Grinsen zurück und auf meine Frage “Mai dai?” (“Funktioniert nicht?)” antwortete sie eben dieses und nach einem netten Gespräch über meinen halbjährigen Aufenthalt im Land des Lächelns bezahlte ich dann auch brav in bar. Der Spaß war es wert und Spaß (Thai: “Sanuk”) ist ja auch ein Lebensinhalt der Thais. Der Ausweis sieht übrigens so aus: Tuesday, November 13. 2007Erfolgreiches Upgrade
Ich bekomme das gewünschte Siemens Gigaset SX353isdn:
Per Nachnahme wird es mir zugeschickt und ich zahle den Differenzbetrag der jeweiligen UVPs. Damit kann ich leben. Thursday, November 8. 2007Wenn es kommt, dann so richtig
Nicht nur bei Andreas hat das Glück Einzug gehalten, sondern nun auch bei mir. OK: Die 60 Euro, die ich gestern überwiesen bekam, waren hart verdient, aber ich hatte sie schon längst vergessen. Wie auch damals habe ich die Thais, die ihr Auslandssemester bei uns verbracht haben, wieder für meine Krankenkasse geworben. Dieses mal hatte ich allerdings fast nichts mit denen zu tun. Außerdem war die Krankenkasse noch langsamer mit der Überweisung, denn die Vier sind schon längst wieder in wärmeren Gefilden. Somit hatte ich auch gar nicht mehr an das Geld gedacht.
Heute kam dann die zweite gute Nachricht: Ich habe ein Siemens Gigaset S675 gewonnen. Und das kam so: Vor ein paar Wochen ersteigerte ich mir bei Ibäh das steinalte Gigaset 3035 ISDN (stationäres Telefon, gleichzeitig DECT-Basisstaion) , damit ich endlich den a/b-Wandler und das Gigaset 3015 rauswerfen konnte. Mein Mobilteil 3000 Comfort benutze ich mit einer ebenfalls ersteigerten Ladeschale weiter und ein weiteres 3000 Comfort Mobilteil war beim 3035 mit dabei. Letzteres hat allerdings ziemlich abgegriffene Tasten, sodass ich beim Siemens Kundenservice nachfragte, ob man dafür ein neues Tastenfeld bekommen könnte. Dafür bekam ich zwar eine Absage (verständlich - es sind schon zwei neuere Serien raus...), aber ich solle doch bitte die Umfrage zur Service-Qualität mitmachen, bei der man eins von drei Gigaset S675 gewinnen konnte. Gesagt, getan, gewonnen! Nun bin ich noch am “verhandeln”, ob ich gegen Differenzbetragszahlung (was ein Wort) nicht das SX353 isdn bekommen kann. Immerhin habe ich den a/b-Wandler schon verschenkt und wollte mich aus dem analogen Zeitalter eigentlich verabschieden...
(Page 1 of 14, totaling 207 entries)
» next page
|
Calendar
QuicksearchKategorienBlogroll• Angelines Blog
• Auszieh-Blog • Bestatter-Weblog • Bloghäuser • Blogmund.de • Call me • Daily Pia • Dailyhilli • Der Geschlechterkampf • Der Shopblogger • Dummschwatzen • einmal-umn-blog • elBjoern.com • Erotikchat • Facing my life • HiWelt • /home/andreas/blog • hostblogger.de • Jojos illustrierter Blog • Kess' Blog • law blog • Logdatei • Marcos Blog • MC Winkels weBlog • Orangeblog • Phoneblogger • Schnuff • Simon Beeck • Status6 • Taxiblog • Taxiblogger • Treehuggin' pussy • TTK's K800i Blog • Ullherr • VS-Geheim • was denkt flo? • Waschsalon • Wohnzimmerhostblogger AllgemeinesBlog Administration |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

Kommentare
Wed, 28.12.2011 13:54
Ich verstehe nicht, wo das Pro blem her kam. Bei mir installi erte Ubuntu auf einem Dell- La ptop sofort ohne Problem [...]
Tue, 04.01.2011 08:22
Wow zu Lunik wär ich auch gern gegangen! Könnte euch nen Bericht über Rock im Park näc hstes Jahr liefern, auch [...]
Wed, 19.05.2010 23:37
Wirklich echt schöne Videos vo m A380! Ein tolles Flugzeug!
Thu, 21.01.2010 01:14
Zufällig grade hier gelandet. Du hättest auch über System un d sprachverwaltung gehen könne n sollst sowieso machen [...]
Wed, 20.01.2010 19:55
Eben und aus genau dem zuletzt genannten Grund sind Linux un d ich auch immer noch keine Fr eunde